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Bestellung eines Erbbaurechtes

Vorlagentyp: B
15 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Thema Wohnen verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 28.04.2017, B 137

Betreff: Bestellung eines Erbbaurechtes Vorgang: A 151/17 AfD Zu 1.) Unter "Flüchtlingsfamilien" versteht der Magistrat Eltern mit minderjährigen Kindern, ggf. auch mit Großeltern oder erwachsenen Kindern, die der Stadt Frankfurt am Main zugewiesen sind und für die laut Hessischem Gesetz über die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen und anderen ausländischen Personen (Landesaufnahmegesetz/LAufnG) vom 5. Juli 2007 eine Verpflichtung zur Unterbringung besteht.

Zu 2.) Unter "förderungswürdigen Bevölkerungsgruppen" versteht der Magistrat bezogen auf das konkrete Unterkunftsprojekt den unter 1. aufgeführten Personenkreis sowie die Gruppe der Senioren und Wohnungssuchenden, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinschaftlich zu wohnen und die auf dem Wohnungsmarkt keine entsprechenden Angebote finden.

Zu 3.) Es ist derzeit vorgesehen, dass auf dem Grundstück 90 Flüchtlinge (Personenkreis zu 1.), 30 Senioren und 24 Personen im Rahmen einer gemeinschaftlichen Wohnform einziehen.

Zu 4.) Zu mieten sind ausschließlich die Wohnungen für Senioren und für gemeinschaftliches Wohnen. Die Kriterien lauten wie folgt: Seniorenwohnen: - ab 60 Jahre - Interesse an gemeinschaftlichem Wohnen und Austausch - Einkommen ist nicht relevant Gemeinschaftliches Wohnen: - ab 55 Jahre - Interessiert an gemeinschaftlichem, "kultur- und generationenübergreifendem" Wohnen - Bereitschaft, eigene Ideen einzubringen - Einkommen ist nicht relevant Die Flüchtlingswohnungen werden über das DRK vergeben.

Zu 5.) Um die Einhaltung der jeweiligen Vergabekriterien sicherstellen zu können, wird vom Erbbauberechtigten ein Betreibervertrag mit dem DRK geschlossen und als Anlage zum Erbbaurechtsvertrag genommen.

Zu 6.) Sie Stadt Frankfurt überprüft regelhaft in allen Flüchtlingsunterkünften, ob die mit den Betreibern getroffenen Vereinbarungen eingehalten werden.

Zu 7.) Die Möglichkeit von Abmahnungen sowie eine Kündigungsoption werden Teil des Vertrages.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Januar 2017MM 9Bestellung eines Erbbaurechtes an dem Grundstück Gemarkung Harheim (66), Flur 9, Flurstück 4, Im NiederfeldMagistratsvortrag
  2. 26. Januar 2017AA 151Bestellung eines ErbbaurechtesSTVV-Anfrage · AfD
  3. 28. April 2017Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 15 Wochen
    BB 137Bestellung eines Erbbaurechtes
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 14
Sitzung 12 · 22.05.2017
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 137 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
3 CDUGrüneSPDBFF
Enthaltung:
1 CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: 3 CDU, GRÜNE, SPD und BFF; 1 CDU (= Enthaltung)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 12 · 22.06.2017
TO I, TOP 13
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 137 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)Frankfurter (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 13 · 27.06.2017
TO II, TOP 20
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 137 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

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