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Die Ausweisung einer Fläche für einen Fernbusbahnhof ist dringlich

Vorlagentyp: B
35 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 Sitzungen
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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 22.02.2013, B 116

Betreff: Die Ausweisung einer Fläche für einen Fernbusbahnhof ist dringlich Vorgang: A 261/12 SPD zu 1. und 2. Der Gesamtverkehrsplan benennt den Hauptbahnhof als Standort für einen zentralen Omnibusbahnhof für den Fernbusverkehr. Vor dem Hintergrund der für den internationalen Fernbuslinienverkehr bereits seit vielen Jahren etablierten Lage sowie der guten Verknüpfungsmöglichkeit zu anderen Fern- und Nahverkehrsangeboten ist es das Ziel, die bestehende Situation mit den im Bereich Mannheimer Straße und Stuttgarter Straße über einen größeren Bereich verteilten Haltestellen unter Einbeziehung privater Flächen zu beordnen und in Hinblick auf den Service für Fahrgäste und Busunternehmen zu qualifizieren. Dementsprechend sah auch die Wettbewerbsaufgabe für die Hauptbahnhofsvorplätze eine Beordnung der Situation auf der Hbf-Südseite vor. Grundlage war die seinerzeit erkennbare Nachfrage, die einen innerdeutschen Fernbuslinienverkehr nur als Ausnahmefall vorsah. Als Ergebnis hatte sich die Idee verfestigt, unter Einbeziehung des heute als Parkplatz genutzten Areals zwischen Mannheimer, Stuttgarter, Pforzheimer und Karlsruher Straße eine Bebauung mit einem Fernbusterminal im Sockelbereich vorzusehen. Dieser Lösungsansatz ist jedoch aus heutiger Sicht allenfalls langfristig umsetzbar, da die Verknüpfung des Fernbusterminals mit einer Immobilienentwicklung sehr komplexe Abstimmungen erfordert und derzeit ein Konsens mit den Vorstellungen des Grundeigentümers noch nicht sicher ist. Darüber hinaus bleibt es fraglich, ob an diesem Standort die gesamte zu erwartende Nachfrage, die sich im Zuge der anstehenden Liberalisierung des innerdeutschen Fernbuslinienverkehrs tatsächlich einstellen wird, bewältigt werden kann. Erkennbar sind folgende Tendenzen: - Integration innerdeutscher Relationen in bestehende internationale Angebote - Neue Angebote auf einzelnen Relationen - Neue Angebote im Rahmen von Liniennetzen mit Systemknoten in Frankfurt am Main Auch wenn noch nicht absehbar ist, wie sich die Nachfrage quantitativ und qualitativ genau entwickeln wird, kann bereits jetzt festgehalten werden, dass über den Bestand am Hauptbahnhof hinaus weitere Haltemöglichkeiten - einzeln oder im räumlichen Zusammenhang - als notwendig erscheinen. Der Magistrat prüft, ob kurzfristig geeignete Standorte an den Hauptverkehrsstraßen, die ans Autobahnnetz anknüpfen, aktiviert werden können. Darüber hinaus wird geprüft, wo im Stadtgebiet mittelfristig Flächen für Fernbusterminals - zusätzlich oder alternativ zum Standort Hauptbahnhof - entwickelt werden können. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, welche Steuerungsmöglichkeiten der Magistrat bezüglich der Zuweisung von Haltemöglichkeiten überhaupt hat. zu 3. Am Beispiel bestehender Fernbusterminals im In- und Ausland wird erkennbar, dass eine - zumindest teilweise - Überbauung auch größerer Anlagen grundsätzlich auch unter Berücksichtigung der Emissionen der Busse machbar ist. zu 4. Der Magistrat prüft die international und national etablierten Finanzierungs- und Betreibermodelle hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf die noch zu konkretisierende Frankfurter Konzeption. Grundsätzlich wird eine Lösung angestrebt, die sich auf Basis einer Nutzer- bzw. Nutznießerfinanzierung selbst trägt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. Dezember 2012AA 261Die Ausweisung einer Fläche für einen Fernbusbahnhof ist dringlichSTVV-Anfrage · SPD
  2. 22. Februar 2013Sie sind hier
    BB 116Die Ausweisung einer Fläche für einen Fernbusbahnhof ist dringlich
    Magistratsbericht
  3. 5. August 2013Antwort des Magistrats · nach 35 WochenBB 388Die Ausweisung einer Fläche für einen Fernbusbahnhof ist dringlichMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 20 · 16.04.2013
TO I, TOP 25
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 116 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 20 · 27.05.2013
TO I, TOP 19
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 116 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPD
Ablehnung:
LinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Kenntnis)

Verkehrsausschusses
Sitzung 20 · 28.05.2013
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 116 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPD
Ablehnung:
LinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Kenntnis)

Mitdiskutieren

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