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Haus der Demokratie planen und Bürger beteiligen

Vorlagentyp: B
39 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren4 Sitzungen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Magistrat plant die Entwicklung eines "Hauses der Demokratie" in Verbindung mit der Sanierung der Paulskirche. Ziel ist es, Bürger:innen und demokratiebezogene Initiativen in den Planungsprozess einzubeziehen und eine breite Beteiligung zu fördern. Das Projekt soll die Aufenthaltsqualität und die gesellschaftliche Funktion des öffentlichen Raums stärken.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Paulsplatz — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.

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Bericht

Der Magistrat berücksichtigt die Empfehlung der Expertengutachten als fachliches Gutachten bei der weiteren Entwicklung eines "Hauses der Demokratie" in Zusammenhang mit der parallel zu sanierenden Paulskirche. Beide Einrichtungen werden in einem engen funktionalen und inhaltlichen Bezug zueinanderstehen. Das Raumprogramm der Empfehlung der Expertenkommission wird derzeit validiert und ergänzt, beispielsweise um notwendige dienende Nutzungen für die Paulskirche. Die Durchführung von Wettbewerben, Werkstätten und Bürgerbeteiligung hierzu wird durch die "Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie" vorbereitet. Bezüglich der möglichen Standorte, Bauten und Freiräume für das "Haus der Demokratie" werden städtische Liegenschaften und Gebäude und Räume im Umfeld der Paulskirche, die hierfür geeignet sein könnten, mit in den Blick genommen und untersucht. Die Eignung kann sich sowohl auf Um- und Anbauten, als auch auf Um- und Mitnutzungen beziehen. Der Bethmannhof ist keine städtische Liegenschaft. Außerdem liegt er in Bezug auf die Paulskirche und die Innenstadt etwas abseits und ist als Bankhaus konnotiert. Er wird deshalb nicht vorrangig mit betrachtet. Es ist vorgesehen, zunächst einen offenen städtebaulichen Ideenwettbewerb durchzuführen, der einen größeren Umgriff hat. Die Potenziale der verschiedenen Standorte können im Zuge mit diesem städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgelotet werden; hierfür wird der Magistrat einen gesonderten Vortrag erarbeiten. Darauf aufbauend ist sowohl eine breite Beteiligung von Bürger:innen und demokratiebezogenen Initiativen bzw. Vereinen vorgesehen als auch eine politische Einigung. Erst danach soll in einem zweiten Schritt ein Realisierungswettbewerb stattfinden, der bereits Teil der Realisierungsplanung ist. Hierfür ist ein erneuter Beschluss der Stadtverordnetenversammlung erforderlich. Zum Portefeuille der möglichen und in der ersten Stufe zu untersuchenden Freiräume und Gebäude(teile) gehören die drei im Antrag genannten Standorte Paulsplatz östlich der Paulskirche, Parkplätze und Grünflächen westlich der Paulskirche und Liegenschaft der Stadtkämmerei, Paulsplatz 9. Außerdem weitere leerstehende Räumlichkeiten im Römer, wie etwa Rats- und Römerkeller. Des Weiteren können auch die vorhandenen Veranstaltungsräume in der näheren Umgebung im Sinne eines "Kalenders" mitgedacht werden, soweit die jeweiligen Betreiber dies zulassen und dies in das Konzept passt, so etwa das Stadthaus am Markt, die Evangelische Akademie und der Leopold-Sonnemann-Saal (Historisches Museum Frankfurt). Im weiteren Planungsprozess ist aufeinander aufbauend folgendes geplant: Zunächst ein Magistratsvortrag als Grundsatzbeschluss zum weiteren Verfahren. Danach kann der Ideenwettbewerb vorbereitet und ausgelobt werden. Ziel ist die Klärung der Gestaltung des Paulsplatzes und die Bestimmung der weiteren zur Verfügung stehenden Räume und Gebäude in einer Vielfalt von Varianten. Darauf aufbauen soll eine breite Bürger:innenbeteiligung und politische Einigung auf eine Variante erfolgen. Parallel werden die Umbaumöglichkeiten geeigneter Räume und Gebäude untersucht. Nach diesen Prozessen (Beteiligung, Einigung, Gebäudeuntersuchungen) soll ein Realisierungswettbewerb durchgeführt werden. Zügig im Anschluss können die Paulskirche saniert und das "Haus der Demokratie" errichtet werden. Die genannten Aspekte Funktionalität und Technik, Soziokultur, Ökonomie sowie Ökologie werden ebenso berücksichtigt, wie die stadträumliche Einbindung; das Innenstadtkonzept usw. Im Hinblick auf die im Beschluss genannten Aspekte ist insbesondere die Ertüchtigung der technischen Ausrüstung der Paulskirche von großer Bedeutung. Soziokulturell wird angestrebt, Paulskirche mit "Haus der Demokratie" zu einem offenen und interessanten Ort für die verschiedensten Zielgruppen zu entwickeln. Zudem soll die Aufenthaltsqualität und gesellschaftliche Funktion des öffentlichen Raums durch das Projekt gestärkt werden. Ökonomisch spielt insbesondere die touristische Attraktivität und der Bildungsaspekt eine große Rolle für die Frankfurter Wirtschaft. Ökologisch wird angestrebt einen vorbildlich nachhaltigen Bau zu entwickeln, durch die Umnutzung und den Umbau vorhandener Infrastrukturen graue Energie und Material zu sparen und den Paulsplatz klimaangepasst zu gestalten, denn Bäume und Grünflächen im Bereich der öffentlichen Räume rund um die Paulskirche haben eine wichtige Wirkung bezüglich des Kleinklimas. Diese Funktionen gilt es, im Sinne einer klimagerechten Gestaltung und hoher Aufenthaltsqualitäten zu erhalten. Der Magistrat wird der Stadtverordnetenversammlung im Rahmen der o.g. gesonderten Vorlage einen Vorschlag für einen die Planung begleitenden breit angelegten Bürger:innenbeteiligungsprozess für das Haus der Demokratie unterbreiten. Angesprochen werden sollen unterschiedlichste Zielgruppen, auch über Frankfurt hinaus. Dabei sollen verschiedenste Formate zum Einsatz kommen - sowohl vor Ort, als auch in den Stadtteilen und digital. Jedem Mitglied der Stadtverordnetenversammlung steht es in dieser Sache frei, ein Vertreterbegehren nach § 8b Abs. 1 Satz 2 HGO zu beantragen, welches von 2/3 der Stadtverordneten beschlossen werden müsste.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. Juni 2023NRNR 706Haus der Demokratie planen und Bürger beteiligenSTVV-Antrag · CDU
  2. 15. März 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 39 Wochen
    BB 106Haus der Demokratie planen und Bürger beteiligen
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 1
Sitzung 29 · 23.04.2024
TO I, TOP 64
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 106 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeBFFDie Partei
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, BFF und Die Partei gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 27 · 04.06.2024
TO I, TOP 29
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 106 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVolt
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELF
Sonstige:
AfD (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke und ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, FRAKTION, BFF-BIG und Gartenpartei (= Kenntnis)

Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 27 · 06.06.2024
TO I, TOP 19
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 106 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVolt
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELF
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 30 · 11.06.2024
TO II, TOP 21
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 106 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen Linke (= Zurückweisung)

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