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Mozartplatz und kulturelle Informationsstelen

Vorlagentyp: AFAG
11 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren
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Idee
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Inhalt

Anfrage vom 13.02.2009, A 818

Betreff: Mozartplatz und kulturelle Informationsstelen Im nördlichen Westend gibt es den Mozartplatz, der von den Westendlern so gut wie gar nicht wahrgenommen wird. Er liegt gegenüber der Bockenheimer Anlage zwischen Leerbachstraße und Im Trutz Frankfurt. Es handelt sich um eine kleine Grünfläche, eine kleine Parkanlage, jedoch ohne Platzcharakter, mit einem Denkmal zu Ehren von Mozart. Auf dem Stadtplan der kulturellen Informationsstelen auf dem Opernplatz ist der"Mozartplatz" im Gegensatz zur Realität als große Fläche eingezeichnet. Die Hinweise mit Text und Foto auf den im Stadtgebiet verteilten Informationsstelen zu kulturellen Orten der jeweils näheren Stadtumgebung können ansonsten als erfreulich gelungen gelten. Im Gegensatz zum benannten Mozartplatz sind jedoch auf dem Stadtplan auf dem Opernplatz andere wichtige Benennungen der näheren Umgebung im Westend nicht angegeben. So fehlen beispielsweise die Namen der Leerbachstraße und einiger anderer Straßen zwischen Reuterweg und Eschersheimer Landstraße. Die Gäste in Frankfurt wollen sich mithilfe des Stadtplans doch orientieren und genaue Angaben ablesen können, ohne zusätzlich Passanten befragen zu müssen. Auch die entfernte Bergerstraße ist im Gegensatz zur Friedberger und Eschersheimer Landstraße nicht benannt, obwohl genug Platz für den Schriftzug vorhanden wäre. Generell kann gesagt werden, dass die Stadtpläne auf den Stelen eine außerordentlich wichtige Informationsfunktion haben, da es im Stadtgebiet ansonsten ebenerdig kaum Stadtpläne im öffentlichen Raum gibt, noch nicht einmal an den zentralen Stationen des öffentlichen Nahverkehrs. Bedauerlich ist zudem, dass auf den Stadtplänen der Informationsstelen die Straßenbahn- und Busverbindungen nicht aufzufinden sind, während U- und S-Bahn-Stationen hervorgehoben sind. Nun ist für viele Menschen der ebenerdige öffentliche Nahverkehr zur Stadtbesichtigung aber viel bedeutsamer, attraktiver und zugänglicher als der Verkehr in unterirdischen Tunnels. Rundfahrten mit Straßenbahnlinien gehören in anderen Städten (Beispiel Dresden) zu den Attraktionen. Die Stadt versäumt es offensichtlich, auf den kulturellen Informationsstelen für den besonders attraktiven ebenerdigen öffentlichen Nahverkehr zu werben. Da die Oberflächen der Stelen hin und wieder beschädigt sind, bietet es sich an, bei entsprechender Erneuerung Verbesserungen in Information und Darstellung zu berücksichtigen. Dazu sollte auch eine kontrastreichere Beschriftung in Schwarz gehören, statt wie bisher Grau in Grau bzw. Weiß in Grau. Interessant wäre es zu erfahren, ob mittlerweile alle Stadtteile mit solchen Informationsstelen ausgestattet sind und ob Wünsche der Bevölkerung zu Inhalten, Orten und Barrierefreiheit aufgenommen werden bzw. wurden. Wir fragen den Magistrat:

  1. Wird der Stadtplan an den Informationsstelen der kulturellen Sehenswürdigkeiten so überarbeitet, dass dann die Straßennamen der näheren Umgebung vollständig eingetragen sind?
  2. Wird der Mozartplatz auf der Stele auf dem Opernplatz zukünftig den Verhältnissen gemäß als kleine Fläche wiedergegeben?
  3. Werden die Haltestellen der Straßenbahn- und Buslinien in Zukunft auf den Stadtplänen der Stelen angegeben?
  4. Werden Wünsche und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern angenommen und umgesetzt? Wenn ja: Welche Anregungen gibt es? Wen nein: Weshalb sind Anregungen nicht erwünscht?
  5. Gibt es Wünsche auf niedrigere Beschriftung der Stelen, damit auch kleine Menschen, auch Personen im Rollstuhl, die Chance haben, den Text gut zu lesen?
  6. Wird bei Neuanfertigungen eine kontrastreiche Beschriftung vorgenommen?
  7. Sind mittlerweile alle Stadtteile und zentralen Orte mit diesen kulturellen Informationsstelen ausgestattet? Wie viele sind es mittlerweile? An welchen Orten fehlen sie noch?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Februar 2009Sie sind hier
    AA 818Mozartplatz und kulturelle Informationsstelen
    STVV-Anfrage · FAG
  2. 30. April 2009Antwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 309Mozartplatz und kulturelle InformationsstelenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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