Der „Lange Hof“ ist die Wiege der Bornheimer Vereine: Was ist mit Wegebeziehung & der gemeinnützigen Teilnutzung?
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- Bäume an vorhandenen Baumstandorten nachpflanzen27.07.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Anfrage vom 09.03.2015, A 811
Betreff: Der "Lange Hof" ist die Wiege der Bornheimer Vereine: Was ist mit Wegebeziehung & der gemeinnützigen Teilnutzung? Der "Lange Hof" in der Berger Straße 326 ist ein Areal dessen Name dem Volksmund wegen seiner Grundstücksform entstammt. 1642 waren hier die erste Bornheimer Brauerei und später Gastwirtwirtschaften sowie landwirtschaftliche Betriebe, die im Laufe der Jahrhunderte häufig die Besitzer wechselten. Bekannte Gaststätten hießen "Zu den drei halben Monden" oder nach einem Eigentümer "Pfannenkuchen-Hofmann" mit der Gaststube "Dickworzkaut". Im "Langen Hof" fand ein reges Vereins- und öffentliches Leben statt. 1840 wurde hier der "Bornheimer Musikverein", 1890 der "Bornheimer Bezirksverein", der heute den Namen "Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim e. V." trägt und weitere Vereine gegründet. Der "Lange Hof" war ebenso viele Jahre Standort des Bornheimer Kerwebaums und Kerwetreibens. Genau vor 105 Jahren, beziehungsweise im Jahre 1905 erwarb die Stadt Frankfurt das Areal um die Berger Straße zu erweitern und die Große Spillingsgasse bis zur "Weißen Erde" (Inheidener Straße) zu verlängern. Doch dieser Plan wurde bis dato nicht umgesetzt. Der "Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim" hatte sich in der jüngsten Vergangenheit den Erhalt sowie eine sinnvolle und gemeinnützige Nutzung des historischen Areals auf die Fahne geschrieben, er organisierte mit anderen Bornheimer Vereinen Unterschriftenaktionen, ein Hof-Fest und intervenierte bei Ortsbeirat, Stadtverordneten-versammlung und Hessischem Denkmalschutz. So wurde 2004 eine Zukunftswerkstatt unter breiter Beteiligung installiert, die ein Ergebnis erarbeitete, das als Vorgabe zur Bebauung diente und von der KEG (Konversionsgrundstücks-Entwicklungs-Gesellschaft) umgesetzt wurde. 2009 bezogen dann die ersten neuen Bewohner den Langen Hof. Die Schaffung einer Wegebeziehung durch das Areal zur Inheidener Straße und die steht noch aus, sowie die in der Zukunftswerkstatt festgelegte gemeinnützige Teilnutzung. Dies vorausgeschickt fragen wir den Magistrat:
- Wann entsteht nach mittlerweile 105-jährigem Vorsatz die Wegebeziehung von der Berger Straße durch den Langen Hof zur "Weißen Erde" (Inheidener Straße)?
- Was ist mit der seinerzeit beschlossenen gemeinnützigen Teilnutzung des "Langen Hofes"?
- Ergäbe sich hier beispielsweise eine Räumlichkeit für den "Vereinsring Bornheim", der nach der Aufgabe des Bürgertreff Bornheim in der Burgstraße 106 dringend eine Räumlichkeit für ein Büro beziehungsweise einen Tagungsraum sucht?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. März 2015Sie sind hierAA 811Der „Lange Hof“ ist die Wiege der Bornheimer Vereine: Was ist mit Wegebeziehung & der gemeinnützigen Teilnutzung?STVV-Anfrage · RÖMER
- 22. Mai 2015Antwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 206Der „Lange Hof“ ist die Wiege der Bornheimer Vereine: Was ist mit der Wegebeziehung und der gemeinnützigen Teilnutzung?Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate