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Bundesmittel zur Stärkung der Frankfurter Innenstadt

Vorlagentyp: ABFF
39 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über die Verwendung von Bundesmitteln zur Stärkung der Frankfurter Innenstadt zu erhalten. Es werden spezifische Fragen zu geplanten Projekten, der Förderung neuer Initiativen sowie der Verwendung von Datenanalysen gestellt. Ziel ist es, Klarheit über die konkreten Maßnahmen und deren Finanzierung zu gewinnen.

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Fragen an den Magistrat

Wie Planungsdezernent Mike Josef in der Sitzung des Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau vom 30. November 2021 berichtete, unterstützt die Bundesregierung über ihr Förderprogramm "Zukunftsfähige Städte und Zentren" die Stadt Frankfurt mit 4.014.000 EURO, um "die City als lebendigen und attraktiven Ort für Handel, Gewerbe, Bildung, Kultur, Wohnen und Freizeit weiterzuentwickeln". Im Gegensatz zu zahlreichen anderen in diesem Bundesprogramm zur Förderung vorgesehenen Kommunen, die in der Kurzbeschreibung ihrer Projekte konkrete Vorhaben und Maßnahmen angeben (in Fulda etwa soll über eine neu zu gründende Stadtentwicklungsgesellschaft eine leerstehende Kaufhofimmobilie in Regie der Stadt für einen alternativen Nutzungsmix aus Wohnen, Bildung, Marktflächen und Gewerbe umgestaltet werden), bleibt Frankfurt in seiner Projektbeschreibung sehr vage. Auch Stadtrat Mike Josef bleibt mit seiner Feststellung "Wir können diese Fördergelder im Zusammenhang mit dem Programm Post-Corona-Innenstadt Frankfurt nutzen und damit beispielsweise Beteiligungsprozesse und Standortinitiativen finanzieren" im Bereich des Unverbindlichen. Dies vorausgeschickt, möge der Magistrat hierzu folgende Fragen beantworten: 1.) Welche Innenstadtprojekte bzw. Standortinitiativen sollen in Frankfurt am Main mit diesen Bundesmitteln konkret gefördert werden? Bitte um detaillierte Nennung mit der jeweiligen Fördersumme. 2.) Sollen aus diesen Bundesmitteln ausschließlich bereits bestehende Initiativen und Projekte gefördert werden oder ist auch die Förderung neuer Initiativen und Projekte geplant? 3.) Inwieweit ist im Rahmen der Verwendung dieser Bundesmittel auch die Förderung zukunftsfähiger Datenanalysen, z. B. die Erfassung von Passantenströmen in Echtzeit bzw. der Einsatz des Instrumentes "Smart Analytics" vorgesehen? 4.) Inwieweit sollen aus diesen Mitteln möglicherweise auch ideologisch getriebene Umgestaltungen von Einkaufsstraßen, z. B. im Rahmen der "Verkehrswende", mitfinanziert werden, die dem Interesse einer Belebung der Innenstadt und damit des Einzelhandels zuwiderlaufen? 5.) Ähnlich wie bei dem in den Vorbemerkungen erwähnten Beispiel der Kommune Fulda steht auch in der Frankfurter Innenstadt mittelfristig ein großes Kaufhaus, nämlich die Karstadt-Filiale auf der Zeil, zur Umnutzung an. Sind aus den Bundesmitteln in Höhe von gut 4 Millionen Euro auch für diese Maßnahme Mittel vorgesehen und falls nein, warum wurden für diesen konkreten Zweck keine Mittel beim Bund beantragt?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. Dezember 2021Sie sind hier
    AA 64Bundesmittel zur Stärkung der Frankfurter Innenstadt
    STVV-Anfrage · BFF-BIG
  2. 4. April 2022BB 145Bundesmittel zur Stärkung der Frankfurter InnenstadtMagistratsbericht
  3. 9. September 2022Antwort des Magistrats · nach 39 WochenBB 347Bundesmittel zur Stärkung der Frankfurter InnenstadtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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