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Anteil von gefördertem, genossenschaftlichem und gemeinschaftlichem Wohnungsbau im Neubau

Vorlagentyp: ALINKE
50 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, den Anteil von gefördertem, genossenschaftlichem und gemeinschaftlichem Wohnungsbau in Frankfurt zu ermitteln. Angesichts des steigenden Bedarfs an sozialem Wohnraum und der sinkenden Anzahl an Sozialwohnungen wird eine detaillierte Analyse der aktuellen und geplanten Bauprojekte gefordert.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Am Hollerbusch — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.

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Fragen an den Magistrat

Der Bedarf an geförderten Wohnungen steigt seit Jahren weiter an, während der Bestand an Sozialwohnungen drastisch zurückgeht. Die Entwicklung in Frankfurt ist katastrophal: Von den 23.535 fertiggestellten Wohnungen, die zwischen 2016 und 2021 in Frankfurt gebaut wurden, waren lediglich 518 neu gebaute Sozialwohnungen. Der Anteil von Sozialwohnungen gemessen an der gesamten Neubautätigkeit beträgt folglich nur etwa 2,2 Prozent. Im gleichen Zeitraum haben dagegen mindestens 4.874 Wohnungen ihre Sozialbindung verloren. Das bedeutet, dass viermal so viele Sozialwohnungen ihre Bindung verloren haben wie neue überhaupt entstanden sind. Diese Zahlen zeigen: Der Neubau von gefördertem Wohnraum kann in keiner Weise Schritt halten mit dem enormen Bedarf an preisgebundenem Wohnraum, den viele Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen dringend benötigen. Auch der Bedarf an genossenschaftlichem und gemeinschaftlichem Wohnraum ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Genossenschaften und gemeinschaftliche Wohnprojekte ermöglichen stabile, günstige Mieten und kollektive, generationsübergreifende Wohnformen. Da die Kosten für Bauland drastisch gestiegen sind, haben sie jedoch immer größere Probleme, ihre Projekte zu verwirklichen. Für die Umsetzung ihrer Projekte brauchen sie dringend die Zuweisung von Bauland zu günstigen Konditionen.

Am 07.05.2020 wurde der Baulandbeschluss von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Darin sind die Voraussetzungen für die Entwicklung von neuem Bauland festgeschrieben: 30 Prozent der Flächen für geförderte Wohnungen (jeweils 15 Prozent für Wohnungen des Förderwegs 1 und des Förderwegs 2), 15 Prozent der Flächen für genossenschaftliche und gemeinschaftliche Wohnprojektgruppen, 15 Prozent der Flächen für den freifinanzierten Mietwohnungsbau sowie 10 Prozent der Flächen für preisreduzierte Eigentumswohnungen.

Allerdings gibt es schon seit 2014 den Beschluss, der besagt, dass bei Neubaugebieten 30 Prozent geförderter Wohnraum entstehen muss (Beschluss § 4542 vom 22. Mai 2014). Die Quote von 30 Prozent ist also nicht neu. Es ist daher wichtig, zu erfahren, bei welchen abgeschlossenen und aktuellen Bauprojekten welcher prozentuale Anteil von Wohnungen des Förderweg 1 und Förderweg 2 und welcher Anteil an genossenschaftlichem und gemeinschaftlichem Wohnen entstanden oder in Planung ist.

Der Magistrat wird daher gebeten, nachfolgende Fragen für die jeweiligen Bauprojekte (1-38) zu beantworten:

  1. An der Sandelmühle
  2. Bankenviertel-Hochhausprojekt FOUR
  3. Ben-Gurion-Ring
  4. Dom-Römer-Areal, Europaviertel
  5. Hochhausensemble südlich der Stiftstraße
  6. Honsellstraße - Hafenpark Quartier
  7. Kulturcampus Bockenheim/ Senckenberganlage / Bockenheimer Warte
  8. Lyoner Quartier
  9. MainTor-Areal
  10. Nördlich der Hanauer Landstraße / westlich der Launhardtstraße 11 Rebstock Nord-Ost
  11. Riedberg
  12. Sommerhoffpark
  13. Stadterneuerung Ostend
  14. Südöstlich Urnbergweg
  15. Unterliederbach - Nachhaltiges Wohnumfeld
  16. Wohnen am nördlichen Günthersburgpark
  17. Am Römerhof/ Zum Rebstockbad
  18. Ehemaliges Polizeipräsidium und Matthäusareal
  19. Ernst-May-Viertel
  20. Fischerfeld- und Allerheiligenviertel
  21. Frankfurt Nordwest - Neuer Stadtteil der Quartiere
  22. Intercontihotel
  23. Merton-Viertel - Nördlich Lurgiallee
  24. Nieder-Eschbach - Am Hollerbusch
  25. Nieder-Eschbach Süd
  26. Nordwestlich Auf der Steinern Straße
  27. Nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung
  28. Nördlich Dieburger Straße
  29. Platensiedlung Nord
  30. Rahmenplan Nachverdichtung Mittlerer Norden
  31. Südlich am Riedsteg
  32. Südlich Frankenallee/ Hellerhofstraße
  33. Südlich Rödelheimer Landstraße
  34. Wohngebiet nördlich Frankfurter Berg - Hilgenfeld
  35. Kleyerquartier
  36. Main Yard
  37. Weitere Bauprojekte, die seit 2016 abgeschlossen wurden oder gerade in Planung sind Bitte für alle Bauprojekte (1-38) beantworten:
  38. Wann wurde das Bauprojekt genehmigt?
  39. Wann wurde mit dem Bau des Projekts begonnen?
  40. Wie viel Prozent geförderter Wohnraum war ursprünglich geplant (bitte aufschlüsseln nach Förderweg 1 und Förderweg 2)?
  41. Wie viel Prozent genossenschaftlicher bzw. gemeinschaftlicher Wohnraum war ursprünglich geplant?
  42. Wie viel Prozent freifinanzierte Mietwohnungen waren ursprünglich geplant?
  43. Wie viel Prozent Eigentumswohnungen waren ursprünglich geplant? Bitte für alle fertiggestellten Bauprojekten beantworten:
  44. Wann wurde das Bauprojekt fertiggestellt?
  45. Wie viele neue Wohnungen sind nach Fertigstellung insgesamt entstanden?
  46. Wie hoch war der prozentuale Anteil an gefördertem Wohnraum nach Fertigstellung des Projekts?
  47. Wie viele freifinanzierte Wohnungen sind nach Fertigstellung entstanden?
  48. Wie viele Wohnungen des Förderweg 1 sind nach Fertigstellung entstanden?
  49. Wie viele Wohnungen des Förderweg 2 sind nach Fertigstellung entstanden?
  50. Wie viele freifinanzierte Eigentumswohnungen sind nach Fertigstellung entstanden?
  51. Wie viele gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte sind nach Fertigstellung entstanden?
  52. Wie viele Mietwohnungen sind nach Fertigstellung entstanden?
  53. Wie viele der Wohnungen, die nach Fertigstellung entstanden sind, waren dabei behindertengerecht? Bitte für alle Bauprojekte (1-38) beantworten:
  54. Bei welchen Bauprojekten, die seit 2016 abgeschlossen sind, wurden die Quoten für geförderten Wohnungsbau (30 Prozent) erreicht?
  55. Bei welchen Bauprojekten, die seit 2016 abgeschlossen sind, wurden die Quoten für geförderten Wohnungsbau (30 Prozent) nicht erreicht?
  56. Bei welchen Bauprojekten, die seit 2016 abgeschlossen sind, wurden die Quoten für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen (15 Prozent) erreicht?
  57. Bei welchen Bauprojekten, die seit 2016 abgeschlossen sind, wurden die Quoten für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen (15 Prozent) nicht erreicht?
  58. Falls die Quoten nicht erreicht wurden: Aus welchen Gründen wurden die Quoten für geförderten Wohnungsbau (30 Prozent) und genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen (15 Prozent) nicht erreicht?
  59. Wie hoch beträgt die durchschnittliche Miethöhe der freifinanzierten Mietwohnungen?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Januar 2023Sie sind hier
    AA 189Anteil von gefördertem, genossenschaftlichem und gemeinschaftlichem Wohnungsbau im Neubau
    STVV-Anfrage · Linke
  2. 8. Januar 2024Antwort des Magistrats · nach 50 WochenBB 3Anteil von gefördertem, genossenschaftlichem und gemeinschaftlichem Wohnungsbau im NeubauMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 18 · 13.06.2023
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 189 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Fristverlängerung um einen Monat)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 21 · 17.10.2023
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 189 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDULinkeBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, LINKE. und BFF-BIG (= 1 Monat)

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