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Naivität als alternatives Geschäftsmodell (Teil 2)? Der Zukunftspavillon auf dem Goetheplatz und sein Betreiber

Vorlagentyp: AFRANKFURTER
84 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren6 Sitzungen
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Inhalt

Anfrage vom 22.04.2017, A 189

Betreff: Naivität als alternatives Geschäftsmodell (Teil 2)? Der Zukunftspavillon auf dem Goetheplatz und sein Betreiber Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 11.08.2017, 01.11.2017 und 23.02.2018 Ende 2015 stand plötzlich zur Überraschung der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, sowie zahlreicher Frankfurter Magistratsmitglieder und Stadtverordneter ein 30 Meter langer und 8 Meter hoher Fachwerk-Pavillon aus Buchenholz auf dem Goetheplatz. Im Zuge des "Architektursommers 2016" wurde Frankfurt förmlich zwangsbeglückt mit einem hölzernen Bauwerk das sogar den Namen "Zukunftspavillon" erhielt und dessen Zukunft und Gastspiel ursprünglich im Oktober 2016 ein Ende haben sollte. Nun läuft seine Gnadenfrist Ende April 2017 ab und der Goetheplatz kann wieder in ganzer Größe seiner ursprünglichen Nutzung, wie etwa dem "Grüne-Soße-Festival" und anderen traditionellen Frankfurter Veranstaltungen zugeführt werden. Pikant an der ganzen Geschichte mit dem Zukunftspavillon ist, das der Betreiber des Pavillons und der Gastronomie der Verein "Frankfurter Garten e. V." ist, genau jenem Verein, der auch das Urban-Gardening-Projekt auf dem Danziger Platz am Frankfurter Ostbahnhof betreibt und jetzt einen Insolvenzantrag stellte. Das Finanzamt hat laut Frankfurter Rundschau vom 20.04.2017 bereits "im Oktober 2016 das Vereinskonto gesperrt" nachdem die alternativen Gärtner(innen), die auf dem Danziger Platz auch eine Gastronomie betreiben, drei Jahre lang keine Steuererklärung eingereicht hatten und sich eine "Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 €" anhäufte. Dies vorausgeschickt frage ich den Magistrat:

  1. Gibt bzw. gab es seitens der Stadt Frankfurt eine ordnungsgemäße Zulassung für den Gastronomiebetrieb auf dem Goetheplatz?
  2. Wenn ja, seit wann?
  3. Ist die Stadt Frankfurt oder eine andere Institution Gläubiger der "Frankfurter Garten e. V." als dem Betreiber des Zukunftspavillon?
  4. Wenn ja, in welcher Höhe belaufen sich die Forderungen (Mietsschulden, Nebenkosten etc.) aus dem Betrieb des Zukunftspavillons?
  5. Laut Frankfurter Rundschau vom 20.04.2017 bekomme der Frankfurter Garten e.V. das "Wasser weitgehend kostenfrei" für den Garten und Gastronomiebetrieb am Danziger Platz. Gilt dies auch für den Zukunftspavillon?
  6. Hat der Magistrat aus der Insolvenz des Verein "Frankfurter Garten e. V." sowie der sinn-vollen und fürsorglichen Verwendung von Steuergeldern eine Erkenntnis gewonnen?
  7. Wenn ja, welche?Nebenvorlage: Antrag vom 03.08.2018, NR 624

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. April 2017Sie sind hier
    AA 189Naivität als alternatives Geschäftsmodell (Teil 2)? Der Zukunftspavillon auf dem Goetheplatz und sein Betreiber
    STVV-Anfrage · FRANKFURTER
  2. 3. August 2018NRNR 624Wo klemmt’s mit der Beantwortung der A 189 vom 22.04.2018: „Naivität als alternatives Geschäftsmodell (Teil 2)? Der Zukunftspavillon auf dem Goetheplatz und sein Betreiber“STVV-Antrag · FRANKFURTER
  3. 3. Dezember 2018Antwort des Magistrats · nach 84 WochenBB 384Naivität als alternatives Geschäftsmodell (Teil 2)? Der Zukunftspavillon auf dem Goetheplatz und sein BetreiberMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 13 · 22.08.2017
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 189 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Verkehrsausschusses
Sitzung 17 · 23.01.2018
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 189 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

Verkehrsausschusses
Sitzung 20 · 17.04.2018
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 189 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Verkehrsausschusses
Sitzung 23 · 14.08.2018
TO I, TOP 4
Beraten
1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 189 spätestens in drei Monaten vorzulegen. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Verkehrsausschuss die Beratung der Vorlage NR 624 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 24 · 21.08.2018
TO I, TOP 32
Beraten
1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 189 spätestens in drei Monaten vorzulegen. 2. Die Vorlage NR 624 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (NR 624 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 624 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 26 · 23.08.2018
TO II, TOP 59
Beraten
1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 189 spätestens in drei Monaten vorzulegen. 2. Die Vorlage NR 624 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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