Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur Maybachbrücke
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Auskunftsersuchen vom 12.06.2008, V 702 entstanden aus Vorlage: OF 702/9 vom 29.05.2008
Betreff: Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur Maybachbrücke Der Magistrat wird - eventuell auch unter Rückfrage bei der VGF - um Auskunft gebeten, welche Zeitvorteile das Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm auf der A-Strecke vom Dornbusch bis zur Maybachbrücke pro Einzelfahrt - am Tag/im Monat/in einem Jahr bringt. Im Einzelnen fragen wir den Magistrat zusätzlich noch, a) welcher volkswirtschaftlicher Nutzen dadurch erzielt wird; b) welcher volkswirtschaftlicher Schaden aus der Benachteiligung der Verkehrsteilnehmer aus den querenden Straßen entsteht - aus den zwangsläufig längeren Wartezeiten für diese Verkehrsteilnehmer; - aus dem Verlust an individueller Freiheit; - aus dem Mehrverbrauch an Kraftstoff; - aus dem daraus resultierenden Mehr-Ausstoss an CO 2; - aus dem daraus resultierenden Mehr-Ausstoss an Feinstaub.
Begründung: Bis zur Umgestaltung der U-Bahn-Stationen auf der Eschersheimer Landstraße gab es circa 35 Jahre lang eine Ampelsteuerung zwischen Dornbusch und Am Weißen Stein, die zwar unflexibel für die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer war, dadurch jedoch eine grüne Welle garantierte und an den Kreuzungen ausreichend Zeit für den querenden Autoverkehr ließ. Mit der neuen, computergesteuerten, flexiblen Ampelsteuerung erhält die U-Bahn Vorrang vor dem querenden Verkehr. Als Ergebnis davon gibt es Staus z. B am Weißen Stein oder an der Hügelstraße mit Wartezeiten bis zu 15 min, da die Grünphase unter anderem nachmittags an der Hügelstraße von Eckenheim kommend nur noch 8 Sekunden beträgt! Um eine - mögliche - Vorteilhaftigkeit erkennen und abwägen zu können, ist zunächst eine Quantifizierung des Zeitgewinns erforderlich. Im nächsten Schritt ist der Zeitgewinn zu gewichten. Schließlich sind die Vorteile und Nachteile, sind die Gewinne und Verluste gegeneinander aufzurechnen und abzuwägen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Mai 2008OFOF 702/9Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur MaybachbrückeOrtsbeiratsantrag · FDP
- 12. Juni 2008Sie sind hierVV 702Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur MaybachbrückeAnfrage
- 5. August 2008Antwort des Magistrats · nach 10 WochenSTST 1245Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur MaybachbrückeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen