Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur Maybachbrücke
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Bis zur Umgestaltung der U-Bahn-Stationen auf der Eschersheimer Landstraße gab es ca. 35 Jahre eine Ampelsteuerung zwischen Dornbusch und Weißer Stein, die zwar unflexibel für die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer war, dadurch jedoch eine grüne Welle garantierte und an den Kreuzungen ausreichend Zeit für den querenden Autoverkehr ließ. Mit der neuen, computergesteuerten, flexiblen Ampelsteuerung erhält die U-Bahn Vorrang vor dem querenden Verkehr. Als Ergebnis davon gibt es Staus z. B am Weißen Stein oder an der Hügelstraße mit Wartezeiten bis zu 15 min, da die Grünphase u. a. nachmittags an der Hügelstraße von Eckenheim kommend nur noch 8 Sekunden beträgt! Um eine - mögliche - Vorteilhaftigkeit erkennen und abwägen zu können, ist zunächst eine Quantifizierung des Zeitgewinns erforderlich. Im nächsten Schritt ist der Zeitgewinn zu gewichten. Schließlich sind die Vorteile und Nachteile, sind die Gewinne und Verluste gegeneinander aufzurechnen und abzuwägen. Im Einzelnen fragen wir den Magistrat zusätzlich noch : welcher volkswirtschaftlicher Nutzen dadurch erzielt wird; welcher volkswirtschaftlicher Schaden aus der Benachteiligung der Verkehrsteilnehmer aus den querenden Straßen entsteht; - aus den zwangsläufig längeren Wartezeiten für diese Verkehrsteilnehmer; - aus dem Verlust an individueller Freiheit; - aus dem Mehrverbrauch an Kraftstoff; - aus dem daraus resultierenden Mehr-Ausstoss an CO 2; - aus dem daraus resultierenden Mehr-Ausstoss an Feinstaub.
Inhalt
Antrag vom 29.05.2008, OF 702/9
Betreff:
Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur Maybachbrücke
Der Magistrat wird - evtl. auch unter Rückfrage bei der VGF - um Auskunft gebeten,
welche Zeitvorteile auf obiger Teilstrecke pro Einzelfahrt/am Tag/im Monat/in einem Jahr entstehen;
Begründung:
Bis zur Umgestaltung der U-Bahn-Stationen auf der Eschersheimer Landstraße gab es ca. 35 Jahre eine Ampelsteuerung zwischen Dornbusch und Weißer Stein, die zwar unflexibel für die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer war, dadurch jedoch eine grüne Welle garantierte und an den Kreuzungen ausreichend Zeit für den querenden Autoverkehr ließ.
Mit der neuen, computergesteuerten, flexiblen Ampelsteuerung erhält die U-Bahn Vorrang vor dem querenden Verkehr. Als Ergebnis davon gibt es Staus z. B am Weißen Stein oder an der Hügelstraße mit Wartezeiten bis zu 15 min, da die Grünphase u. a. nachmittags an der Hügelstraße von Eckenheim kommend nur noch 8 Sekunden beträgt! Um eine - mögliche - Vorteilhaftigkeit erkennen und abwägen zu können, ist zunächst eine Quantifizierung des Zeitgewinns erforderlich. Im nächsten Schritt ist der Zeitgewinn zu gewichten. Schließlich sind die Vorteile und Nachteile, sind die Gewinne und Verluste gegeneinander aufzurechnen und abzuwägen.
Im Einzelnen fragen wir den Magistrat zusätzlich noch :
welcher volkswirtschaftlicher Nutzen dadurch erzielt wird;
welcher volkswirtschaftlicher Schaden aus der Benachteiligung der Verkehrsteilnehmer aus den querenden Straßen entsteht;
- aus den zwangsläufig längeren Wartezeiten für diese Verkehrsteilnehmer;
- aus dem Verlust an individueller Freiheit;
- aus dem Mehrverbrauch an Kraftstoff;
- aus dem daraus resultierenden Mehr-Ausstoss an CO 2;
- aus dem daraus resultierenden Mehr-Ausstoss an Feinstaub.
Beratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Mai 2008Sie sind hierOFOF 702/9Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur MaybachbrückeOrtsbeiratsantrag · FDP
- 12. Juni 2008VV 702Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur MaybachbrückeAnfrage
- 5. August 2008Antwort des Magistrats · nach 10 WochenSTST 1245Stadtbahn-Beschleunigungsprogramm; hier für die A-Strecke vom Dornbusch bis zur MaybachbrückeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, FDP, LINKE. und BFF gegen GRÜNE (= Ablehnung)