Aktueller Sachstand und Auswirkungen der Regionaltangente West (RTW) auf den Frankfurter Westen
Zusammenfassung
Dieser Antrag fordert Auskunft über den aktuellen Sachstand und die Auswirkungen der Regionaltangente West auf den Frankfurter Westen sowie konkrete Maßnahmen zur Risikominimierung des Projekts. Die Informationen sind notwendig, um Transparenz über mögliche Verzögerungen und Herausforderungen zu schaffen und um zu verstehen, welche Maßnahmen die Stadt Frankfurt ergreifen kann, um positive Verkehrsentwicklungen zu gewährleisten.
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Antwort überfällig
Der Magistrat hätte bis zum 01.09.2026 antworten müssen. Seit 43 Tagen liegt nichts vor.Warum?
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFragen an den Magistrat
Der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen im Zusammenhang mit dem aktuellen Sachstand und der aktuellen Berichterstattung der Regionaltangente West (RTW), insbesondere im Bereich "Frankfurt-Höchst", zu beantworten:
- Welche konkreten Auswirkungen haben die zuletzt öffentlich bekannt gewordenen Verzögerungen im Bereich Bahnhof "Frankfurt-Höchst" auf den aktuellen Zeit- und Bauablauf der RTW?
- Welche Meilensteine gelten aus Sicht des Magistrats derzeit als besonders kritisch für die termingerechte Fertigstellung des Projekts?
- Welche zusätzlichen Kostenrisiken ergeben sich nach aktuellem Stand aus den Verzögerungen und technischen Schwierigkeiten im Bereich des Bahnhofs "Frankfurt-Höchst"?
- Welche finanziellen Risiken könnten hierbei unmittelbar oder mittelbar auf die Stadt Frankfurt am Main entfallen?
- Welche Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten besitzt die Stadt Frankfurt am Main innerhalb der Projektgesellschaft beziehungsweise gegenüber den weiteren Projektpartnern, um auf Verzögerungen oder Kostensteigerungen zu reagieren?
- Welche konkreten Maßnahmen wurden seitens des Magistrats beziehungsweise des Mobilitätsdezernats ergriffen, um den Projektfortschritt im Bereich des Bahnhofs "Frankfurt-Höchst" zu begleiten und bestehende Risiken zu minimieren?
- Hält der Magistrat trotz der aktuellen Entwicklungen weiterhin an der vollständigen Inbetriebnahme der RTW bis Ende 2030 fest?
Begründung
Die Regionaltangente West stellt eines der bedeutendsten Infrastruktur- und Nahverkehrsprojekte für den Frankfurter Westen sowie die gesamte Rhein-Main-Region dar. Insbesondere für die Stadtteile des Ortsbezirks 6 besitzt das Projekt eine erhebliche Bedeutung für die Verbesserung der tangentialen Verkehrsverbindungen, die Entlastung bestehender Verkehrsknoten sowie die langfristige Stärkung eines attraktiven öffentlichen Nahverkehrs. In den vergangenen Wochen wurde öffentlich über Verzögerungen und technische Schwierigkeiten im Bereich des Bahnhofs "Frankfurt-Höchst" berichtet. Gerade dieser Abschnitt gilt aufgrund seiner komplexen infrastrukturellen Anforderungen als einer der sensibelsten Bereiche des Gesamtprojekts. Vor diesem Hintergrund erscheint eine transparente Darstellung des aktuellen Sachstands sowie möglicher Auswirkungen auf Zeitplan, Kostenentwicklung und Belastungen für den Frankfurter Westen erforderlich. Der Ortsbeirat 6 bekennt sich ausdrücklich zur Bedeutung der RTW als zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt. Gleichzeitig besteht ein berechtigtes öffentliches Interesse daran, frühzeitig Klarheit über bestehende Risiken, Steuerungsmöglichkeiten und die Auswirkungen auf die Stadt Frankfurt am Main zu erhalten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. Mai 2026OFOF 36/6Frankfurter Westen: Aktueller Sachstand und Auswirkungen auf den Frankfurter WestenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 9. Juni 2026Sie sind hierVV 28Aktueller Sachstand und Auswirkungen der Regionaltangente West (RTW) auf den Frankfurter WestenAnfrage
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen