Sanierung der Stroofstraße
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Fakt ist, dass die Griesheimer Bevölkerung seit Jahren darauf wartet, dass die Straße saniert wird. Dies sollte jedoch nach demokratischen Gepflogenheiten geschehen, damit alle Argumente ausgetauscht und evtl. verändert werden können. Das derzeitige Verfahren, Andersdenkenden die Möglichkeit zu nehmen, im Vorfeld Bedenken zu äußern, ist nicht in Ordnung. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 07.12.2001, ST 1135 Aktenzeichen: 61 0
Inhalt
Auskunftsersuchen vom 18.09.2001, V 198
entstanden aus Vorlage: OF 200/6 vom 18.09.2001
Betreff:
Sanierung der Stroofstraße
Der Magistrat wird um Auskunft gebeten:
a) Was trieb den Magistrat und die Mitglieder aller Fraktionen im Umweltausschuss zur Eile (ohne die Mitsprache des Ortsbeirates und der Griesheimer Bevölkerung), darüber zu entscheiden, dass 280 Robinen gefällt werden müssen?
b) Warum konnte nicht abgewartet werden, bis das Auskunftsersuchen V 120 OBR 6 vom 14.08.2001 von Experten und der Griesheimer Bevölkerung erörtert wurde?
c) Welchen Stellenwert haben Anträge von Ortsbeiräten, wenn über ihre Köpfe hinweg entschieden wird?
d) Wer bestimmt in dieser "Frankfurter Demokratie", dass Ortsbeiräte und Betroffene in einer Informationsveranstaltung Fakten einfach schlucken müssen?
e) Inwieweit wurde das betroffene Werk Griesheim informiert?
f) Wie Pressemitteilungen zu entnehmen ist, werden permanent Gifte von der Straße in den Main geschwemmt. Können Experten das bescheinigen?
g) Warum wurde der Griesheimer Bevölkerung jahrelang etwas anderes erzählt?
h) Wer garantiert der Griesheimer Bevölkerung, dass bei der Sanierung entlang der Baumreihe nicht vermehrt Gifte freigesetzt werden?
i) Wann findet die Bürgeranhörung statt?
j) Trifft es zu, dass die Anhörung morgens um 10.00 Uhr stattfinden soll?
k) Hat der Regierungspräsident der Vorlage zugestimmt?
Begründung:
Fakt ist, dass die Griesheimer Bevölkerung seit Jahren darauf wartet, dass die Straße saniert wird. Dies sollte jedoch nach demokratischen Gepflogenheiten geschehen, damit alle Argumente ausgetauscht und evtl. verändert werden können. Das derzeitige Verfahren, Andersdenkenden die Möglichkeit zu nehmen, im Vorfeld Bedenken zu äußern, ist nicht in Ordnung.
Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. August 2001MM 165Sanierung einer Altlast und Sanierung der Stroofstraße, Fällen von BäumenMagistratsvortrag
- 18. September 2001Sie sind hierVV 198Sanierung der StroofstraßeAnfrage
- 18. September 2001OFOF 200/6Sanierung der StroofstraßeOrtsbeiratsantrag · SPD
- 7. Dezember 2001Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1135Sanierung der StroofstraßeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen