Sanierung der Stroofstraße
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Fakt ist, dass die Griesheimer Bevölkerung seit Jahren darauf wartet, dass die Straße saniert wird. Dies sollte jedoch nach demokratischen Geflogenheiten geschehen, damit alle Argumente ausgetauscht und evtl. verändert werden können. Das derzeitige Verfahren andersdenkenden die Möglichkeit zu nehmen im Vorfeld Bedenken zu äußern ist nicht in Ordnung. Antragstellende Fraktion: SPD Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 10.08.2001, M 165 Zuständige Ortsbeiräte: 6 Beratungsergebnisse: 4. Sitzung des OBR 6 am 18.09.2001, TO I, TOP 55 Beschluss: Anregung OA 279 2001 Auskunftsersuchen V 198 2001
- Die Vorlage M 165 wird unter Hinweis auf OA 279 bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Vorlage OF 200/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.
- Die Vorlage OF 201/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: zu
- Einstimmige Annahme zu
- Einstimmige Annahme zu
- Einstimmige Annahme
Inhalt
Antrag vom 18.09.2001, OF 200/6
Betreff:
Sanierung der Stroofstraße
Der Ortsbeirat 6 möge beschließen:
Der Magistrat wird um Auskunft gebeten:
a. Was trieb den Magistrat und die Mitglieder aller Fraktionen im Umweltausschuss zur
Eile (ohne die Mitsprache des Ortsbeirats und der Griesheimer Bevölkerung)
abzuwarten, zu entscheiden, dass 280 Robinen gefallt werden müssen? b. Warum konnte nicht abgewartet werden, bis das Auskunftsersuchen zur 139/6 vom
29. Juli 2001 und zur 1255 vom 14. September von Experten der Griesheimer
Bevölkerung erörtert wurde? c. Welchen Stellenwert haben Anträge von Ortsbeiräten, wenn über ihre Köpfe
entschieden wird? d. Wer bestimmt in dieser "Frankfurter - Demokratie", dass Ortsbeiräte und Betroffene
in einer Informationsveranstaltung Fakten einfach schlucken müssen? e. Inwieweit wurde das betroffene Werk Griesheim informiert? f. Wie Pressemitteilungen zu entnehmen ist, werden permanent Gifte von der Straße in
den Main geschwemmt. Können Experten das bescheinigen? g. Warum wurde der Griesheimer Bevölkerung jahrelang etwas anderes erzählt? h. Wer garantiert der Griesheimer Bevölkerung, dass bei der Sanierung entlang der
Baumreihe nicht vermehrt Gifte freigesetzt werden? i. Wann findet die Bürgeranhörung statt? j. Trifft es zu, dass die Anhörung morgens um 10.00 Uhr stattfinden soll? k. Hat der Regierungspräsident der Vorlage zugestimmt?
Begründung:
Fakt ist, dass die Griesheimer Bevölkerung seit Jahren darauf wartet, dass die Straße saniert wird. Dies sollte jedoch nach demokratischen Geflogenheiten geschehen, damit alle Argumente ausgetauscht und evtl. verändert werden können. Das derzeitige Verfahren andersdenkenden die Möglichkeit zu nehmen im Vorfeld Bedenken zu äußern ist nicht in Ordnung.
Antragstellende Fraktion: SPDHauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 10.08.2001, M 165 Zuständige Ortsbeiräte: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. August 2001MM 165Sanierung einer Altlast und Sanierung der Stroofstraße, Fällen von BäumenMagistratsvortrag
- 18. September 2001VV 198Sanierung der StroofstraßeAnfrage
- 18. September 2001Sie sind hierOFOF 200/6Sanierung der StroofstraßeOrtsbeiratsantrag · SPD
- 7. Dezember 2001Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1135Sanierung der StroofstraßeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme