Sachstand: Tel-Aviv-Platz
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Zusammenfassung
Der Magistrat wird aufgefordert, die Gründe für die Verzögerungen beim Bau des Tel-Aviv-Platzes zu klären und Maßnahmen zur Durchsetzung der vertraglichen Verpflichtungen des Investors zu ergreifen. Ziel ist es, die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zeitnah abzuschließen und den Platz der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
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Tel-Aviv-Platz — 13 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 23.10.2026.
- Hitzekonzept für den Tel-Aviv-Platz im Europaviertel Frankfurt am Main: Verschattungsmaßnahmen23.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Öffentlicher Trinkwasserbrunnen auf dem Tel-Aviv-Platz25.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Mehr Sicherheit auf dem Tel-Aviv-Platz im Europaviertel – Maßnahmen gegen die gefährliche Nutzung von E-Scootern und E-Rollern15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Tel-Aviv-Platz per E-MailFragen an den Magistrat
- Was ist der Grund für die Verzögerung der Arbeiten?
- Was hat der Magistrat unternommen, um den Investor auf Einhaltung der Zusagen zu verpflichten?
- Plant der Magistrat den Investor auf Schadensersatz zu verklagen, da Zusagen nicht eingehalten werden und den Bewohnerinnen und Bewohnern notwendige Infrastruktur nicht zur Verfügung steht?
- Ist dem Magistrat bekannt, wann die Arbeiten nun abgeschlossen werden?
- Wann plant der Magistrat die Übergabe der Flächen für eine öffentliche Nutzung?
Kontext
Erschließungsträger für die öffentlichen Flächen im Europaviertel ist die DB-Tochter Aurelis, die für die lukrative Vermarktung der Grundstücke für den Wohnungsbau gegründet wurde. Diese DB-Tochter ist als Erschließungsträger auch vertraglich gegenüber der Stadt zur Herrichtung von Infrastrukturvorhaben verpflichtet. Hier hapert es offensichtlich mit der vertragsgemäßen und fristgerechten Einhaltung von vertraglichen Verpflichtungen. Die Aurelis ist noch immer in Verzug mit dem Herrichten und der Übergabe von Europagarten, Grünflächen hinter dem Axis sowie dem zentralen Platz im Europaviertel: dem Tel-Aviv-Platz. Mit der Stellungnahme vom 22.03.2019, ST 608, informiert der Magistrat u. a. wie folgt: "Vorbehaltlich einer unproblematischen Ausschreibung, baulichen Umsetzung und Ausbleiben von nicht kalkulierbaren Schwierigkeiten soll der Platz zügig, bis voraussichtlich zum Frühjahr 2020 endausgebaut an die Stadt übergeben und für die Öffentlichkeit eröffnet werden." Im März 2019 haben die zuständigen Mitarbeiter von Aurelis und dem Amt für Straßenbau und Erschließung in der Bürgerfragestunde noch (!) eine Bauzeit von drei bis vier Monaten mit einem Abschluss der Arbeiten Ende 2019 angekündigt. Mit Ankündigung einer Bauzeit von sechs bis sieben Monaten wurde - mit Verweis auf mögliche, der Witterung geschuldete Verzögerungen - im Oktober 2019 mit Arbeiten begonnen. Anfang Mai 2020 hätte der Platz somit fertiggestellt sein müssen. Beigefügte Fotos zeigen den Stand der Arbeiten. Ein Abschluss der Arbeiten liegt in weiter Ferne. Notwendige Absperrungen des Platzes stellen zudem eine starke Behinderung für zu Fuß Gehende dar, die, aus Süden und Osten kommend, erhebliche Umwege auf sich nehmen müssen, um zum REWE oder Gleisfeldpark zu kommen.
Begründung
Nachfolgendem Aufschrei eines Bürgers ist nichts hinzuzufügen: "Das Ganze ist absolut unglaublich und eigentlich nur noch zum Heulen in Anbetracht der augenscheinlichen Inkompetenz hier. Wie kann man in seinen Planungen so permanent und unglaublich danebenliegen?"
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. November 2017OMOM 2387Gestaltung des Tel-Aviv-Platzes: Die Planung - wie versprochen - dem Ortsbeirat und der Öffentlichkeit vorstellen!Direktanregung
- 19. Februar 2018STST 353Gestaltung des Tel-Aviv-Platzes: Die Planung - wie versprochen - dem Ortsbeirat und der Öffentlichkeit vorstellen!Stellungnahme
- 7. November 2018OFOF 787/1Gestaltung des Tel-Aviv-Platzes: Die Planung - wie versprochen - dem Ortsbeirat und der Öffentlichkeit vorstellenOrtsbeiratsantrag · U.B.
- 27. November 2018OMOM 4006Gestaltung des Tel-Aviv-Platzes: Die Planung - wie versprochen - dem Ortsbeirat und der Öffentlichkeit vorstellenDirektanregung
- 22. März 2019STST 608Gestaltung des Tel-Aviv-Platzes: Die Planung - wie versprochen - dem Ortsbeirat und der Öffentlichkeit vorstellenStellungnahme
- 25. Mai 2020OFOF 1329/1Sachstand: Tel-Aviv-PlatzOrtsbeiratsantrag · U.B.
- 16. Juni 2020Sie sind hierVV 1669Sachstand: Tel-Aviv-PlatzAnfrage
- 25. September 2020Antwort des Magistrats · nach 150 WochenSTST 1702Sachstand: Tel-Aviv-PlatzStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen