Wie geht es weiter in der Gellertsiedlung?
Zusammenfassung
In der Gellertsiedlung stehen umfangreiche Umbaumaßnahmen an, die zu einer drastischen Erhöhung der Mieten führen könnten. Die Mietenden fordern Klarheit über die Mietpreise und die Umbaupläne. Der Magistrat wird um Beantwortung ihrer Fragen gebeten, um die Sorgen der Betroffenen zu adressieren.
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Thema Stadtplanung verfolgenFragen an den Magistrat
- Wie können die Mietenden sicher sein, dass sie bei Rückzug keine überhöhte Miete zahlen müssen? (Zumindest sollte die Mieterhöhung gedeckelt sein.) - Wurde ein Umbau im Bestand geprüft? Mit welchen Ergebnissen? - Warum wurden in den letzten Jahren Komplettsanierungen von einzelnen Wohnungen dieser Siedlung vorgenommen, obwohl die ABG doch bestimmt schon von solchen Planungen wusste? - Möchte die ABG in den kommenden Jahren weitere solche Umbaumaßnahmen vornehmen? Dann werden weitere Mietenden aus ihren Wohnungen "entmietet". - Was gedenkt der Magistrat gegen solche Umbaumaßnahmen der ABG zu tun, damit dies nicht gängige Praxis wird? - Haben der Magistrat bzw. die Vertreter:innen der Stadt im Aufsichtsrat bei der ABG die sozialen Punkte berücksichtigt und keine Bedenken?
Begründung
Gellertsiedlung? Gemäß den jüngsten Informationen werden die Grundrisse der Wohnungen in der Gellertsiedlung doch umfangreicher geändert, als Herr Junker (Geschäftsführer der ABG FRANKFURT GmbH) dies in seiner Vorstellung im Ortsbeirat im Oktober 2025 darstellte. Damals hieß es, aus 64 Wohneinheiten sollten 54 werden. Nun wurde bekannt, dass acht neue Dachloggien entstehen sollen. Somit reduzieren sich also die 64 Bestandswohnungen auf dann nur 46 Wohneinheiten im alten Bestand. Weitere der 50 Quadratmeter-Wohnungen werden zu 100-Quadratmeter-Wohnungen zusammengelegt. Die Mieterinnen und Mieter der Gellertsiedlung wollen nicht ausziehen und befürchten eine massive Mietsteigerung von jetzigen acht bis zehn Euro Miete pro Quadratmeter auf dann über 15 Euro. Sie fragen zu Recht, welche Kindergärtnerin und welcher Rentner sich diese Mieten dann noch leisten können. Auch bemängeln sie, dass in den unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden ein Umbau im Bestand möglich zu sein scheint, darauf jedoch in ihrem Gebäude verzichtet wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. Januar 2026OFOF 983/3Wie geht es weiter in der Gellertsiedlung?Ortsbeiratsantrag · SPD, FDP
- 22. Januar 2026Sie sind hierVV 1370Wie geht es weiter in der Gellertsiedlung?Anfrage
- 27. März 2026Antwort des Magistrats · nach 11 WochenSTST 635Wie geht es weiter in der Gellertsiedlung?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen