"Postsiedlung" und Bauprojekt Am Alten Schloß 38
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Zusammenfassung
In diesem Auskunftsersuchen wird der Magistrat gebeten, Antworten auf mehrere Fragen zu erhalten, die sich auf die Bauprojekte in der "Postsiedlung" und das Bauvorhaben Am Alten Schloß 38 beziehen. Die Anfragen zielen darauf ab, aktuelle Informationen zu den historischen Gebäuden, Genehmigungen und Planungen im Zusammenhang mit diesen Bauvorhaben zu gewinnen.
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Im Weimel — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.08.2026.
- „Postsiedlung“ und Bauprojekt Am Alten Schloß 3821.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Die Geschichte von Nida wiederbeleben05.09.2024 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Keine Brüstungen für ebenerdige ABG-Wohnungen26.01.2023 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Im Weimel per E-MailFragen an den Magistrat
- Ist dem Magistrat bekannt, dass es sich bei den Häusern Am Alten Schloß 30 bis 40, Im Weimel 13 bis 23 und 20 bis 26 um Bauten des Neuen Frankfurt handelt?
- Weshalb gibt es keinen Ensembleschutz?
- Der Bebauungsplan nennt als Obergrenze zwei Vollgeschosse: Weshalb sind für das o. a. Bauvorhaben drei Vollgeschosse genehmigt worden?
- Wie verhält sich die Grundfläche des Neubaus zu der hier zulässigen maximale Grundflächenzahl von 0,4?
- Falls der Magistrat nach § 31 BauGB von den Festsetzungen des Bebauungsplanes befreit hat, was waren die Gründe?
Begründung
38 Im oberen Teil der Straßen Im Weimel und Am Alten Schloß entstanden 1927/28 unter der Bauherrschaft des Frankfurter Postsiedlungsvereins zwei moderne Wohnhausgruppen im Stil der Neuen Sachlichkeit. Architekt dieser sogenannten "Postsiedlung" war Ludwig Bernoully (1873 bis 1928), der sich in seinem Spätwerk dem Neuen Frankfurt zuwandte. Die ursprünglich 16 Einfamilienhäuser hatten regelhaft ein Erdgeschoss mit markantem Anbau ("Waschküche") sowie ein erstes Obergeschoss mit flach geneigtem Satteldach. In den vergangenen 100 Jahren gab es an diesen Häusern verschiedene Umbauten (z. B. seitliche Anbauten, Dachgauben). Das zuletzt noch erkennbar im bauzeitlichen Zustand erhaltene Gebäude Am Alten Schloß 38 ist kürzlich durch einen tief in den Garten reichenden Neubau mit faktisch einem dritten, nur leicht zurückgesetzten Vollgeschoss ersetzt worden. Das prägende Bild der Umgebung ist straßennahe Bebauung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. April 2026OFOF 2/8„Postsiedlung“ und Bauprojekt Am Alten Schloß 38Ortsbeiratsantrag · CDU
- 7. Mai 2026Sie sind hierVV 12„Postsiedlung“ und Bauprojekt Am Alten Schloß 38Anfrage
- 21. August 2026Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1167„Postsiedlung“ und Bauprojekt Am Alten Schloß 38Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen