Postsiedlung und Bauprojekt
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, die Kenntnis über den Denkmalschutz der "Postsiedlung" und die Bauten am Alten Schloß zu prüfen. Es werden Fragen zur Genehmigung von Neubauten und deren Auswirkungen auf die Umgebung aufgeworfen.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Im Weimel — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.08.2026.
- „Postsiedlung“ und Bauprojekt Am Alten Schloß 3821.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Die Geschichte von Nida wiederbeleben05.09.2024 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Keine Brüstungen für ebenerdige ABG-Wohnungen26.01.2023 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Im Weimel per E-MailAntrag
- Ist dem Magistrat bekannt, dass es sich bei den Häusern Am Alten Schloß 30-40, Im Weimel 13-23 und 20-26 um Bauten des Neuen Frankfurt handelt?
- Weshalb gibt es keinen Ensemble-Schutz?
- Der Bebauungsplan nennt als Obergrenze zwei Vollgeschosse: Weshalb sind für das o.a. Bauvorhaben drei Vollgeschosse genehmigt worden?
- Wie verhält sich die Grundfläche des Neubaus zu der hier zulässigen maximale Grundflächenzahl von 0,4?
- Falls der Magistrat nach § 31 BauGB von den Festsetzungen des Bebauungsplanes befreit hat, was waren die Gründe? Antragsteller: CDU
Begründung
Am Alten Schloß 38 Der Ortsbeirat wolle beschließen: Im oberen Teil der Straßen "Im Weimel" und "Am Alten Schloß" entstanden 1927/28 unter der Bauherrschaft des Frankfurter Postsiedlungsvereins zwei moderne Wohnhausgruppen im Stil der Neuen Sachlichkeit. Architekt dieser sogenannten "Postsiedlung" war Ludwig Bernoully (1873-1928), der sich in seinem Spätwerk dem Neuen Frankfurt zuwandte. Die ursprünglich 16 Einfamilienhäuser hatten regelhaft ein Erdgeschoß mit markantem Anbau ("Waschküche") sowie ein
- OG mit flach geneigtem Satteldach. In den vergangenen 100 Jahren gab es an diesen Häusern verschiedene Umbauten (z.B. seitliche Anbauten, Dachgauben). Das zuletzt noch erkennbar im bauzeitlichen Zustand erhaltene Gebäude Am Alten Schloß 38 ist kürzlich durch einen tief in den Garten reichenden Neubau mit faktisch einem dritten, nur leicht zurückgesetzten Vollgeschoss ersetzt worden. Das prägende Bild der Umgebung ist straßennahe Bebauung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. April 2026Sie sind hierOFOF 2/8„Postsiedlung“ und Bauprojekt Am Alten Schloß 38Ortsbeiratsantrag · CDU
- 7. Mai 2026VV 12„Postsiedlung“ und Bauprojekt Am Alten Schloß 38Anfrage
- 21. August 2026Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1167„Postsiedlung“ und Bauprojekt Am Alten Schloß 38Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme