Jugendarbeit in Harheim
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Auskunftsersuchen vom 23.11.2009, V 1144 entstanden aus Vorlage: OF 175/14 vom 08.11.2009
Betreff: Jugendarbeit in Harheim Der Magistrat wird gebeten, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:
- Durch welche Maßnahmen/Programme/Strategien will die Stadt problematische Gruppen von Jugendlichen erreichen?
- Gibt es in Frankfurt ein "Streetworker"-Programm, wie und wo wird es schwerpunktmäßig eingesetzt? Welche Erfahrungen gibt es damit? Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in der mobilen Jugendarbeit für die nördlichen Stadtteile zur Verfügung? Wann profitiert Harheim von solch einer Maßnahme?
- Wann wird Harheim als fast letzter Stadtteil in die Jugend- und Sozialarbeit der Stadt Frankfurt durch Maßnahmen wie finanzielle und personelle Unterstützung von betreuten Jugendtreffs bzw. baulichen Maßnahmen wie ein Jugendhaus einbezogen? Begründung: In letzter Zeit häufen sich die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger Harheims über Belästigungen und Störungen durch Jugendliche auf öffentlichen Plätzen wie Kinderspielplätzen, am Stelenhain, am Born/Bereich Spielstraße oder an der Grundschule. Darüber hinaus sind die Grundschule Harheim und die KT 96 immer wieder das Ziel von Einbrüchen. Zwei Gespräche mit dem Jugend- und Sozialamt versprachen keine Abhilfe in naher Zukunft. Das heißt konkret, aufgrund der finanziellen Lage der Stadt Frankfurt wurden große Vorhaben, wie ein Jugendhaus, aber auch personelle Unterstützung in Räumlichkeiten vor Ort, nahezu ausgeschlossen. Eine Stadt hat allerdings den gesellschaftlichen Auftrag, zu verhindern, dass Jugendliche als Gruppe in einer Gesellschaft als Störfaktor/Feindbild wahrgenommen werden (dabei sind es Teenager, und damit noch Kinder). Darüber hinaus sollte eine Kommune Konzepte zur gesellschaftlichen Integration, gerade der problematischeren Jugendlichen, entwickeln und umsetzen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 14
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. November 2009OFOF 175/14Jugendarbeit in HarheimOrtsbeiratsantrag · SPD
- 23. November 2009Sie sind hierVV 1144Jugendarbeit in HarheimAnfrage
- 3. Februar 2010Antwort des Magistrats · nach 12 WochenSTST 268Jugendarbeit in HarheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen