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Jugendarbeit in Harheim

Vorlagentyp: OFSPD
12 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

In letzter Zeit häufen sich die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger Harheims über Belästigungen und Störungen durch Jugendliche auf öffentlichen Plätzen wie Kinderspielplätzen, am Steelenhain, am Born/Bereich Spielstraße oder an der Grundschule. Darüber hinaus sind die Grundschule Harheim und die KT 96 immer wieder das Ziel von Einbrüchen. In Harheim existiert lediglich für die 10 – 13-Jährigen eine betreute Jugendarbeit als Ergebnis eines Projektes des Stadtteilbotschafters. Darüber hinaus waren weitere Bemühungen unter Einbezug verschiedener Institutionen Jugendarbeit einzurichten bislang nicht von Erfolg gekrönt. Zwei Gespräche mit dem Jugend- und Sozialamt versprachen keine Abhilfe in naher Zukunft. D.h. konkret: aufgrund der finanziellen Lage der Stadt Frankfurt wurden große Vorhaben wie ein Jugendhaus, aber auch personelle Unterstützung in Räumlichkeiten vor Ort nahezu ausgeschlossen. Eine Stadt hat allerdings den gesellschaftlichen Auftrag, zu verhindern, dass Jugendliche als Gruppe in einer Gesellschaft als Störfaktor/Feindbild wahrgenommen werden (dabei sind es Teenager und damit noch Kinder). Darüber hinaus sollte eine Kommune Konzepte zur gesellschaftlichen Integration gerade der problematischeren Jugendlichen entwickeln und umsetzen.

Inhalt

Antrag vom 08.11.2009, OF 175/14

Betreff:

Jugendarbeit in Harheim

Der Magistrat wird gebeten, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:

  1. Durch welche Maßnahmen/Programme/Strategien will die Stadt problematische Gruppen von Jugendlichen erreichen?
  2. Gibt es in Frankfurt ein "Streetworker“-Programm, wie und wo wird es schwerpunktmäßig eingesetzt? Welche Erfahrungen gibt es damit? Wie viele Mitarbeiter/-innen stehen in der mobilen Jugendarbeit für die nördlichen Stadtteile zur Verfügung? Wann profitiert Harheim von solch einer Maßnahme?
  3. Wann wird Harheim als fast letzter Stadtteil in die Jugend- und Sozialarbeit der Stadt Frankfurt einbezogen durch Maßnahmen wie finanzielle und personelle Unterstützung von betreuten Jugendtreffs bzw. baulichen Maßnahmen wie ein Jugendhaus?

Begründung:

In letzter Zeit häufen sich die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger Harheims über Belästigungen und Störungen durch Jugendliche auf öffentlichen Plätzen wie Kinderspielplätzen, am Steelenhain, am Born/Bereich Spielstraße oder an der Grundschule.

Darüber hinaus sind die Grundschule Harheim und die KT 96 immer wieder das Ziel von Einbrüchen.

In Harheim existiert lediglich für die 10 – 13-Jährigen eine betreute Jugendarbeit als Ergebnis eines Projektes des Stadtteilbotschafters. Darüber hinaus waren weitere Bemühungen unter Einbezug verschiedener Institutionen Jugendarbeit einzurichten bislang nicht von Erfolg gekrönt.

Zwei Gespräche mit dem Jugend- und Sozialamt versprachen keine Abhilfe in naher Zukunft. D.h. konkret: aufgrund der finanziellen Lage der Stadt Frankfurt wurden große Vorhaben wie ein Jugendhaus, aber auch personelle Unterstützung in Räumlichkeiten vor Ort nahezu ausgeschlossen.

Eine Stadt hat allerdings den gesellschaftlichen Auftrag, zu verhindern, dass Jugendliche als Gruppe in einer Gesellschaft als Störfaktor/Feindbild wahrgenommen werden (dabei sind es Teenager und damit noch Kinder). Darüber hinaus sollte eine Kommune Konzepte zur gesellschaftlichen Integration gerade der problematischeren Jugendlichen entwickeln und umsetzen.

Beratung im Ortsbeirat: 14

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 8. November 2009Sie sind hier
    OFOF 175/14Jugendarbeit in Harheim
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 23. November 2009VV 1144Jugendarbeit in HarheimAnfrage
  3. 3. Februar 2010Antwort des Magistrats · nach 12 WochenSTST 268Jugendarbeit in HarheimStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 14
Sitzung 37 · 23.11.2009
TO I, TOP 7
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1144 2009 Die Vorlage OF 175/14 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass der zweite Absatz der Begründung gestrichen wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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