Messung und Erfassung von Fein- und Feinststaub unter den Flugrouten des Frankfurter Flughafens auf Frankfurter Stadtgebiet und Erstellung einer Studie zu den…
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Messung und Erfassung von Fein- und Feinststaub unter den Flugrouten des Frankfurter Flughafens auf Frankfurter Stadtgebiet und Erstellung einer Studie zu den Gefährdungen der Bevölkerung durch diese Emissionen hier: 07-N(lang) über Bergen-Enkheim
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 15.06.2012, ST 973
Betreff: Messung und Erfassung von Fein- und Feinststaub unter den Flugrouten des Frankfurter Flughafens auf Frankfurter Stadtgebiet und Erstellung einer Studie zu den Gefährdungen der Bevölkerung durch diese Emissionen hier: 07-N(lang) über Bergen-Enkheim Nach den Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Frankfurter Flughafen werden durch den Flugverkehr (Triebwerke Boden und bis 1000 Fuß über Grund) jährlich 12,7 Tonnen (2005) bzw. 24,7 Tonnen (Planungsfall 2020) Feinstaub PM10 emittiert. Im Vergleich hierzu emittiert der KFZ-Verkehr im Stadtgebiet Frankfurt 377 Tonnen PM10 jährlich (2005). Die gesetzlich geltenden Immissionsgrenz- und Zielwerte zum Schutze der menschlichen Gesundheit beziehen sich bei PM10 und PM2,5 nur auf jeweilige Massenkonzentrationen in der Atemluft, nicht aber auf Partikelanzahlen. Die Zusammenstellung der österreichischen "Liesig" Bürgerinitiative zeigt auf, dass die durch den Flugverkehr emittierte Partikelanzahl knapp 50% der Anzahl emittierter Partikel des Wiener KFZ-Verkehrs erreicht. Eine Aussage darüber, inwiefern sich hieraus für die menschliche Gesundheit relevante Immissionen ergeben, ist nicht getroffen worden. Emissionen, welche sich in Straßenschluchten schnell anreichern können und in direkter Nähe zum Menschen entstehen, sind immissionsseitig von größter Bedeutung. Die Transmissionswege sind kurz, sodass Verdünnungs- und chemisch- physikalische Umbauprozesse nur eine untergeordnete Rolle spielen können. Ultrafeine Partikel ballen sich nach Ihrer Entstehung zu größeren Einheiten zusammen, die Partikelanzahl reduziert sich zeitabhängig. Am 16.05.2012 ist im südlichen Sachsenhausen (Lerchesberg) eine weitere Luftmessstation direkt unter der Anflugschneise der neuen Landebahn in Betrieb genommen worden. Hier wird aktuell unter anderem Feinstaub PM10 sowie zukünftig Ruß erfasst. Der Magistrat erachtet eine exponierte Messstation auf dem Lerchesberg als repräsentativ zur Einschätzung der flugverkehrsbedingten Immissionsbelastung. Der Lerchesberg wird deutlich niedriger überflogen als Bergen-Enkheim und stellt daher einen geeigneten Standort zur Feststellung der grundsätzlichen Immissionsbeiträge dar. Weiterhin plant das Land noch in diesem Jahr Staubniederschlagsmessungen an 10 Messpunkten entlang der Einflugschneisen der neuen Landebahn durchzuführen. Aus Sicht des Magistrats sind zunächst die Ergebnisse dieser Messungen abzuwarten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. Januar 2012OFOF 94/16Messung und Erfassung von Fein- und Feinstaub unter den Flugrouten des Frankfurter Flughafens über Frankfurter Stadtgebiet und Erstellung einer Studie zu den Gefährdungen der Bevölkerung durch diese Emissionen; hier: 07-N(lang) über Bergen-EnkheimOrtsbeiratsantrag · FREIE_WÄHLER
- 14. Februar 2012OAOA 147Messung und Erfassung von Fein- und Feinststaub unter den Flugrouten des Frankfurter Flughafens auf Frankfurter Stadtgebiet und Erstellung einer Studie zu den Gefährdungen der Bevölkerung durch diese Emissionen hier: 07-N(lang) über Bergen-EnkheimAnregung
- 15. Juni 2012Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 973Messung und Erfassung von Fein- und Feinststaub unter den Flugrouten des Frankfurter Flughafens auf Frankfurter Stadtgebiet und Erstellung einer Studie zu den Gefährdungen der Bevölkerung durch diese Emissionen hier: 07-N(lang) über Bergen-EnkheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab