Wildtiere im Ortsbezirk 9: Igel schützen
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Zusammenfassung
Der Magistrat setzt sich für den Schutz von Wildtieren, insbesondere Igeln, in den Grünanlagen von Frankfurt am Main ein. Durch ökologische Pflege und Anpassung der Pflegearbeiten an die Artenvielfalt sollen geeignete Lebensräume geschaffen werden. Ziel ist es, die Biodiversität zu fördern und den Igeln sowie anderen Kleinlebewesen ein sicheres Habitat zu bieten.
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Nordpark — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.10.2026.
- Spielplatz am Nordpark04.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Der Sommer steht vor der Tür, und mit ihm steigt die Zahl der Menschen, die sich wieder vermehrt im Stadtgebiet beziehun18.06.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
- Grünanlagenschutz Homburger Landstraße - Am Nordpark27.03.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Der Magistrat ist bereits seit Jahren bestrebt, die Pflege in den Grünanlagen unter ökologischen Gesichtspunkten durchzuführen. Dies ist ein stetiger Prozess, der die verschiedenen Nutzungsansprüche und Pflegeerfordernisse berücksichtigt. Die Pflegearbeiten werden den sich verändernden Klimabedingungen und den Erfordernissen der Artenvielfalt angepasst. Neben den bereits erwähnten Blühwiesen werden die Mähintervalle auf Rasenflächen verringert und das Laub so lange wie möglich belassen, um geeignete Lebensräume für Kleinlebewesen zu bieten.
In dazu geeigneten, geschlossenen Gehölzbeständen ist das Belassen des Laubes schon seit vielen Jahren gängige Praxis, was dem Igel, wie auch anderen Kleintieren, ein Nahrungshabitat mit Schnecken, Würmern und Insekten in all ihren Entwicklungsstadien als wichtige Proteinquelle dient. Zusätzlich wird ein Teil des bei Gehölzschnittarbeiten und der Baumpflege anfallende Schnittgut in weniger frequentierten Bereichen deponiert, um Unterschlupfmöglichkeiten zu schaffen. Von derartigen Maßnahmen profitieren auch andere Artengruppen, wie z. B. totholzbewohnende Insekten und freibrütende Vogelarten.
Im kleinen Rahmen werden auch in Bereichen mit ausreichend Platz Prozessschutzflächen, in denen nicht oder nur in geringem Maße eingegriffen wird, eingerichtet, soweit es mit der Verkehrssicherung vereinbar ist. Herausragende Beispiele findet man neben der bereits erwähnten Sinai-Wildnis im Nordpark Bonames, der im Rahmen des Projektes "Städte wagen Wildnis" bekannt ist oder im Huthpark, wo eine alte Buchengruppe, die bereits Anzeichen von Pilzbefall aufweist, eingefriedet wurde und dem natürlichen Zerfall überlassen wird.
Dieses Konzept wird auch weiterhin insbesondere in Grünflächen umgesetzt, die sich bisher durch große, intensiver gepflegte Rasenflächen auszeichnen, soweit es Flächenverfügbarkeit, Nutzungsinteressen und Arbeitskapazitäten sowie Denkmalschutzvorgaben zulassen. Die Naturlots:innen werden das Thema für die Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Feldeinsätzen und Aktionstagen aufgreifen.
Es existieren bereits gut aufbereitete Online-Informationsangebote zum Thema, z.B.:
Deutsche Wildtier Stiftung | Tier des Jahres
So helfen Sie dem Igel richtig - Bund Naturschutz (bund-naturschutz.de)
Igelschutz im Garten - NABU"
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Januar 2024OFOF 663/9Wildtiere im Ortsbezirk 9: Igel schützenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 25. Januar 2024OMOM 5034Wildtiere im Ortsbezirk 9: Igel schützenDirektanregung
- 13. Mai 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 931Wildtiere im Ortsbezirk 9: Igel schützenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab