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Wege in den Grünanlagen schonen - Ausschreibungen entsprechend gestalten

Vorlagentyp: STMagistrat
20 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 29.06.2015, ST 928

Betreff: Wege in den Grünanlagen schonen - Ausschreibungen entsprechend gestalten Grundsätzlich ist jede Ausschreibung von Pflege-, Baum- oder Neubauarbeiten in öffentlichen Grünanlagen so zu gestalten, dass die Wege nur eingeschränkt oder gar nicht befahren werden oder dass nur bestimmte, baulich geeignete oder belastbare Wege von den jeweiligen Auftragnehmern benutzt werden dürfen. Diese Beschränkungen spiegeln sich in der Regel in den Einheitspreisen wieder, d. h., die Anbieterseite wird den erhöhten Aufwand (Hand- oder Zwischentransport, Mehrfachfahrten bei kleineren Fahrzeugen) in die Einheitspreise einkalkulieren. Alternativ bietet sich an, entsprechende Vorkehrungen, z. B. die Anlage von belastbaren, temporären Baustraßen (Flies mit Schotterauflage der Stahlplatten), in die Ausschreibungen aufzunehmen. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die öffentlichen Grünanlagen nicht nur im Rahmen von Firmenbeauftragungen befahren werden. Auch Arbeiten in Eigenregie erfordern diverse Andienungsfahrten mit dem eigenen Fuhrpark. Auch hier würde der vorgesehene Einsatz von kleineren Fahrzeugen eine Umgestaltung des Fahrzeugbestandes bzw. Mehrfachfahrten mit höherem Zeitaufwand nach sich ziehen, Dies gilt auch für alle Veranstalter von Festen und Märkten, die zum Auf- und Abbau in Grünanlagen einfahren möchten. Ebenso betroffen von den Einschränkungen wären alle weiteren Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Bereiches, die aus verschiedensten Gründen im öffentlichen Grün auf den Fahrzeugeinsatz nicht verzichten können, die z. B. die Branddirektion, die FES, die Mainova und andere. Zusammenfassend ist zu sagen, dass es wie bisher bei der Abwägung der Vor- und Nachteile des Fahrzeugeinsatzes bleiben wird. Dabei müssen der aktuelle Wegezustand, die Belastbarkeit der Wege sowie die Dringlichkeit der jeweiligen Arbeiten sowie die Kosten gegeneinander abgewogen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. Februar 2015OFOF 1270/6Wege in den Grünanlagen schonen - Ausschreibungen entsprechend gestaltenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 10. Februar 2015OAOA 602Wege in den Grünanlagen schonen - Ausschreibungen entsprechend gestaltenAnregung
  3. 29. Juni 2015Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 Wochen
    STST 928Wege in den Grünanlagen schonen - Ausschreibungen entsprechend gestalten
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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