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Hängepartie am Paradieshof beenden

Vorlagentyp: STMagistrat
251 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat prüft die Möglichkeit eines Baukostenzuschusses für das Projekt Paradieshof, da die bisherigen Alternativen hohe Investitionen erfordern, die die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gefährden. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die sowohl wirtschaftlich tragbar ist als auch kulturelle und soziale Nutzungen im Stadtteil ermöglicht.

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Stellungnahme des Magistrats

Wie berichtet hat das Amt für Bau und Immobilien die BSMF aufgrund der bereits vorhandenen Vorkenntnisse und Untersuchungen zu der Liegenschaft mit der Konzeptvergabe des Paradieshofes beauftragt. Vorentwürfe für Auslobungsunterlagen, wie auch mögliche Konditionen für die Vergabe im Erbbaurecht, die Besetzung der Jury und mögliche Wertungs- und Entscheidungskriterien wurden bereits vorgeschlagen und erörtert. Im Zuge der vom Magistrat für erforderlich gehaltenen Wirtschaftlichkeits- und Realisierbarkeitsprüfung der beiden Alternativen - Bestandsnutzung vs. Neubau - zeigte sich, dass beide Alternativen ein solch großes Investitionsvolumen voraussetzen, dass zur Refinanzierung Mieten von 30,- €/m2 und mehr anzusetzen wären. Da dies dem Interesse an der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum an dieser Stelle ebenso widerspricht wie der Ermöglichung einer in den Stadtteil positiv wirkenden kulturellen, sozialen oder gastronomischen Nutzung, die den Platz mit bespielt, prüft der Magistrat nun einen Baukostenzuschuss, der bereits bei Auslobung der Liegenschaft vorhanden sein muss. Die Haushaltsmittel sind hierfür noch nicht vorhanden. Ob und wie diese zur Verfügung gestellt werden können wird zurzeit geprüft. Das Ergebnis wird in einer Beschlussvorlage zum Baukostenzuschuss wie auch zum Verfahren der Konzeptvergabe dem Magistrat zur Entscheidung vorgelegt. Eine Einigung mit der European School of Design außerhalb des hiernach auszulobenden Konzeptverfahrens kommt nicht in Betracht, da der nunmehr für erforderlich gehaltene Baukostenzuschuss bei dem seinerzeitigen Konzeptverfahren, aus der die European School of Design siegreich hervorging, nicht ausgelobt wurde und somit Bietergerechtigkeit und wettbewerbsrechtliche Regeln eine Neuausschreibung zu den jetzt vorgesehenen Konditionen vorschreiben. Eine erneute Bewerbung der European School of Design ist jedoch möglich.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. Juni 2021OFOF 109/5Hängepartie am Paradieshof beendenOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
  2. 2. Juli 2021OMOM 438Hängepartie am Paradieshof beendenDirektanregung
  3. 25. Oktober 2021STST 1940Hängepartie am Paradieshof beendenStellungnahme
  4. 20. März 2023STST 718Hängepartie am Paradieshof beendenStellungnahme
  5. 25. März 2024STST 588Hängepartie am Paradieshof beendenStellungnahme
  6. 10. Juni 2025Sie sind hier
    STST 902Hängepartie am Paradieshof beenden
    Stellungnahme
  7. 27. März 2026Antwort des Magistrats · nach 251 WochenSTST 642Hängepartie am Paradieshof beendenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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