Streusalzeinsatz auf dem Riedberg
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Magistrat erklärt, dass der Winterdienst auf dem Riedberg notwendig ist, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Der Einsatz von Streusalz wird als unverzichtbar erachtet, um Straßenglätte zu beseitigen und Unfälle zu vermeiden. Ein Verzicht auf Streusalz könnte zu gefährlichen Situationen führen.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Alfred-Wegener-Straße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 01.09.2026.
- Die Universität auf Riedberg wächst – der Parkdruck steigt01.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Einrichtung eines Zebrastreifens an der U-Bahnhaltestelle „Uni Campus Riedberg“08.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Nahverkehrsplan 2025+, Ziffer II 2., 3. und 4.18.05.2026 · B (Bericht des Magistrats)
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Neues zu Alfred-Wegener-Straße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Grundsätzlich erfolgt der Winterdienst im Rahmen der gültigen Straßenreinigungs-Satzung durch unseren Dienstleister, die FES GmbH, nur auf Fahrbahnen. Diese werden bei Schneefall und/oder Eisglätte nach einer entsprechend geplanten ABC-Priorisierung stets im Sinne der Verkehrssicherheit abgefahren. Das heißt: auf wichtigen und gefährlichen Verkehrsflächen erfolgen im gesamten Stadtgebiet Räum- und Streumaßnahmen. Die FES hält den Streusalzverbrauch dabei so gering wie möglich und verwendet in der Regel maximal zwischen 10 und 15 Gramm Feuchtsalz pro m². Als Vorsatz gilt hierbei "So viel Salz wie nötig und so wenig wie möglich!".
Auftausalz bewirkt durch physikalisch-chemische Umwandlung von Eis und Schnee in Wasser eine dauerhafte Beseitigung der Straßenglätte. Bei der Ausbringung von abstumpfenden Streustoffen wäre die 10-20fache Menge nötig, um ein ähnliches Ergebnis zu erreichen. Die Reichweite der Streufahrzeuge wäre somit deutlich geringer und hätte wesentlich längere Umlaufzeiten durch häufigeres Nachladen zur Folge. Außerdem müsste das Streugut nach dem Streuen im Rahmen der Straßenreinigung entfernt werden. Diese beiden Punkte verschlechtern deutlich die CO²-Bilanz und verursachen selbstverständlich höhere Kosten.
Um Streumittel so optimal wie möglich einzusetzen, nutzt die FES computergesteuerte Streutechnik an den Winterdienstfahrzeugen und hochwirksames Feuchtsalz. Feuchtsalz ist ein mit Natriumchlorid-Lösung angefeuchtetes Streusalz (sogenanntes FS 30, also 70 % Salz und 30 % Salzlösung), welches sich gleichmäßig verteilt, sehr gut haftet und bereits bei kleiner Menge große Tauwirkung erzielt. Angefeuchtetes Streusalz wird nicht so schnell verweht wie Trockensalz, da es besser haften bleibt. Pro Quadratmeter ist damit nur noch etwa ein Teelöffel Salz notwendig.
Die Altenhöferallee sowie die Riedbergallee sind sowohl in den A-Strecken als auch im Kontrollplan der Sichrheitskontrolle enthalten. Der Grund für die Einordnung ist die genannte Verkehrswichtigkeit sowie die erhöhte Unfallgefahr durch das entsprechende Gefälle der Altenhöferallee. Weiterhin befährt der ÖPNV beide Straßen mit Buslinien. Die Alfred-Wegener-Straße ist lediglich in den Wohnstraßenplänen geführt, dementsprechend wird dort bereits Splitt beziehungsweise Splittgemische gestreut.
Nach den Erfahrungen der FES in den letzten Jahren liegt der Riedberg in einer Kaltluftschneise aus Richtung Taunus und neigt deshalb stärker zur Straßenglätte. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurden in diesem Bereich zwei Glättemeldeanlagen installiert, die detaillierte Informationen über die Fahrbahntemperatur und den -zustand melden. Ein ordnungsgemäßer Winterdienst, der einer konkreten Gefahrenlage entgegenwirkt, ist ohne Hinzunahme des notwendigen Streusalzes nicht möglich. Der gewünschte Verzicht von Streusalz in diesem Bereich ist − auf dieser Grundlage und in Folge möglicher Personenschäden beziehungsweise entsprechender Haftungsansprüche - seitens des Magistrats nicht zu verantworten.
Anzumerken ist, dass am 17. Dezember kein Winterdiensteinsatz der FES in Frankfurt und demnach auch nicht auf dem Riedberg erfolgte. Das genannte Streusalz wurde daher nicht von unserem Dienstleister ausgebracht.
Alle Auffälligkeiten können künftig gerne auch direkt an das Umweltamt (Tel. 069-212-39143 / E-Mail strassenreinigung.amt79@stadt-frankfurt.de) oder an die FES GmbH (Tel. 0800 2008007 0 / E-Mail services@fes-frankfurt.de ) gemeldet werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Dezember 2021OFOF 147/12Streusalzeinsatz auf dem RiedbergOrtsbeiratsantrag · SPD
- 21. Januar 2022OMOM 1484Streusalzeinsatz auf dem RiedbergDirektanregung
- 25. März 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 12 WochenSTST 791Streusalzeinsatz auf dem RiedbergStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab