Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Führungskräfte mit Migrationsgeschichte in der Stadtverwaltung

Vorlagentyp: STMagistrat
64 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat von Frankfurt am Main setzt sich für Chancengleichheit und Diversität in der Stadtverwaltung ein, um die Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten. Geplante Maßnahmen umfassen die gezielte Ansprache von Migrant:innen, die Förderung einer diskriminierungsfreien Teilnahme sowie die Sensibilisierung durch Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit. Erwartetes Ergebnis ist eine zunehmende Vielfalt unter den Mitarbeitenden und Führungskräften, was den Umgang mit kultureller Vielfalt stärken soll.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Das Thema "Chancengleichheit & Diversität" ist für den Magistrat von wesentlicher Bedeutung und ein Faktor, um die Zukunfts- und Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung zu gewährleisten. Daher wurde dies auch im Rahmen des Strategischen Personalmanagements (M119/23) als Handlungsfeld ausgewiesen und gilt als eine der Grundsäulen des Strategischen Personalmanagements. Um Mitarbeitende und Führungskräfte mit Migrationsgeschichte für die Stadtverwaltung auf dem Arbeitsmarkt zu gewinnen und zu für das Thema zu sensibilisieren, hat die Stadt Frankfurt am Main daher in den Bereichen Personalwerbung, Personalentwicklung und Recruiting u.a. nachfolgende Punkte eingeleitet: Über die Karrierewebseite spricht die Stadt Frankfurt am Main Migrant:innen explizit an. So enthält die Karrierewebseite der Stadt Frankfurt am Main (www. StadtFrankfurtKarriere.de) für Fach- und Führungskräfte den Hinweis: "In unserem Stadt-Up Frankfurt gehört der Umgang mit kultureller Vielfalt zum Alltag. Wir för-dern als diskriminierungsfreie Arbeitgeberin die Gleichstellung aller Mitarbeiter:innen und be-grüßen deshalb Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von deren ethnischer, kultu-reller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Schwerbehinderte Menschen stellen wir bei gleicher Eignung bevorzugt ein." Bereits im Header der Karriereseite wird deutlich, dass Frauen und Männer mit Migrationshintergrund gezielt angesprochen werden sollen. Auch auf der Unterseite, die sich an Fach- und Führungskräfte richtet, wird dies in der Bildsprache deutlich www. StadtFrankfurtKarriere/fach-und-fuehrungskraefte. Unter https://frankfurt.de/karriere/arbeitgeberin-stadt-frankfurt/was-uns-auszeichnet/ chancengleichheit wird zudem zu Beginn die Haltung der Stadt Frankfurt am Main als Arbeitgeberin verdeutlicht: "Wir begegnen uns mit Respekt - Chancengleichheit, Diversität und diskriminierungsfreie Teilhabe prägen unser Selbstverständnis. Dabei setzen wir uns als Arbeitgeberin entschieden dafür ein, dass unsere Beschäftigten weder aufgrund ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters, der sexuellen Identität oder sozialer Herkunft, Benachteiligung oder rassistische Diskriminierung erfahren. Die Stadtverwaltung braucht Vielfalt und Menschen, die sich nicht nur in den Ämtern und Institutionen täglich für die Bürger:innen der Stadt einsetzen, sondern sie auch repräsentieren." Seit 2018 werden regelmäßig Ausbildungsbotschafter:innen aus einzelnen Berufsbildern ge-schult, die anschließend die Mitarbeiter:innen des Personalmarketing auf Schulveranstaltun-gen und Messen unterstützen. Vorteil der Ausbildungsbotschafter:innen ist, dass sie mit den Schüler:innen auf Augenhöhe kommunizieren und authentisch für eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei der Stadt Frankfurt am Main werben können. Viele der Ausbildungsbot-schafter:innen haben einen Migrationshintergrund. Seit August 2021 betreibt das Personal- und Organisationsamt im Bereich der Personalwer-bung einen Instagramkanal. Auch hier liegt ein besonderes Augenmerk darauf, dass sich auch Migrant:innen angesprochen fühlen. Insgesamt wird bei Fotos, die zum Zwecke der Personalwerbung angefertigt werden, stets besonders darauf geachtet, dass die Vielfalt in der Stadtverwaltung zur Geltung kommt. In Fortbildungen der Zentralen Personalentwicklung wird dies ebenfalls deutlich. In der Fort-bildung "Personalauswahl effektiv und rechtssicher gestalten" werden Führende bspw. für un-bewusste Auswahleffekte (z. B. "similar to me effect") sensibilisiert. Darüber hinaus wird im Rahmen des Fortbildungsangebotes die Diversitätsorientierung der Organisation Stadtverwaltung betont, entsprechende Beschlüsse vorgestellt und ein Bewusstsein für strukturelle Ungleichheiten und evtl. Hemmnisse betroffener Personen geschaffen. Letztlich wird auch in allen Stellenausschreibungen gezielt darauf hingewiesen, dass Bewer-bungen von Menschen aller Nationalitäten bei der Stadt Frankfurt am Main ausdrücklich er-wünscht sind. Zum Stand 31.12.2024 sind bei der Stadtverwaltung Frankfurt am Main 295 Mitarbeitende mit den Funktionen Amts-/Betriebsleitung und Abteilungsleitung betraut. Davon sind 134 (45 %) weiblich. 9 Mitarbeitende (3%) haben Migrationsgeschichte (davon fünf weiblich), d.h. sind im Ausland geboren oder verfügen über eine andere Nationalität. Von 2019 zu 2024 blieben die Zahl der Mitarbeitenden und der Anteil mit Migrationsgeschichte unverändert. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Arbeitsverhältnis-ses aus datenschutzrechtlichen Gründen nur personenbezogene Daten erhoben werden dür-fen, die für das Arbeitsverhältnis von unmittelbarer Relevanz sind. Aus diesen vorhandenen Daten sind zur Bestimmung des Merkmals Migrationshintergrund lediglich die "Staatsangehörigkeit" sowie ein "Geburtsort im Ausland" vorhanden. Das bedeutet in Bezug auf die Frage der Migration, dass nur der persönliche "Migrationsgeschichte" erfasst wird (Geburt im Aus-land, andere Staatsangehörigkeit als die deutsche). Eine mögliche familiäre Migrationsgeschichte wird nicht erfasst. Dies bedeutet, dass ein familiärer Migrationshintergrund von städtischen Bediensteten nicht ausgewertet werden kann und daher mit den genannten Zahlen nur ein Anteil der Führungskräfte mit Migrationsgeschichte erfasst wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Februar 2025KAKA 52Führungskräfte mit Migrationsgeschichte in der StadtverwaltungKAV-Anfrage
  2. 4. Mai 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 64 Wochen
    STST 787Führungskräfte mit Migrationsgeschichte in der Stadtverwaltung
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen