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Reduzierung der Kurzpendelzüge der S1 - was ist genau passiert?

Vorlagentyp: STMagistrat
48 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 11.07.2005, ST 765

Betreff:

Reduzierung der Kurzpendelzüge der S1 - was ist genau passiert?

Zu Frage 1.:

Die der Entscheidung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) zugrunde liegende Planung unterstellt, dass nach Umsetzung der Maßnahme (Durchbindung aller Züge der S2) alle Fahrten der Linie S1, die heute zwischen Hauptbahnhof und Höchst bzw. Hattersheim verkehren, entfallen sollen.

Das bedeutet, dass an Werktagen zwischen Höchst und Hauptbahnhof sieben und zwischen Hattersheim und Hauptbahnhof vier Fahrtenpaare (22 Fahrten pro Tag) entfallen. An den Wochenenden entfallen zudem noch an den Samstagen 20 Fahrten am Tag.

Mit der Durchbindung der Regionalbahnlinie 12 (Frankfurt-Königstein) zum Hauptbahnhof sowie den Linien S1 und S2 steht dennoch ein ausreichendes Angebot zwischen Frankfurt-Höchst (Bahnhof) und Frankfurt-Hauptbahnhof zur Verfügung.

Zu Frage 2.:

Der RMV hat noch kein endgültiges Betriebskonzept vorgelegt, so dass hierzu gegenwärtig noch keine Aussage möglich ist.

Zu den Fragen 3. und 4.:

Die Stadtverordnetenversammlung hat mit dem Beschluss vom 12.05.2005, § 9164, zum Vortrag des Magistrats M 43 vom 11.03.2005, der Änderung des Leistungsangebots auf den Linien S1 und S2 zugestimmt. Unter anderem auf dieser Grundlage hat zwischenzeitlich auch der Aufsichtsrat des RMV, dem die Vertreter von 26 kommunalen Gebietskörperschaften und des Landes Hessen angehören, die Veränderung des Leistungsangebotes zum Fahrplanwechsel im Dezember 2005 zugestimmt. Eine nachträgliche Änderung des Angebotes ist nun nicht mehr möglich.

Unter der Annahme, dass das Land Hessen einen Anteil von 50 % der Kosten übernimmt, wäre nach einer überschlägigen Rechnung von INDEX traffiQ, der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt am Main, für die Beibehaltung der Kurzpendel-Fahrten mit zusätzlichen Kosten von ca. 650.000,- € pro Jahr für die Stadt Frankfurt zu rechnen, die im städtischen Haushalt nicht vorgesehen sind.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. März 2005MM 43Rhein-Main-Verkehrsverbund Beschlussfassung zum regionalen Leistungsangebot - Schiene - für den Jahresfahrplan 2006Magistratsvortrag
  2. 19. April 2005VV 1427Reduzierung der Kurzpendelzüge der S1 - was ist genau geplant?Anfrage
  3. 19. April 2005OFOF 1270/6Reduzierung der Kurzpendelzüge der S1 - was ist genau geplant?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  4. 11. Juli 2005Sie sind hier
    STST 765Reduzierung der Kurzpendelzüge der S1 - was ist genau passiert?
    Stellungnahme
  5. 7. Februar 2006Antwort des Magistrats · nach 48 WochenSTST 239Reduzierung der Kurzpendelzüge der S1 - was ist genau geplant?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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