Erneuerbare Energien bei städtischen Gebäuden?
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Zusammenfassung
In der Stellungnahme wird der Ausbau und die Nutzung erneuerbarer Energien bei städtischen Gebäuden in Bergen-Enkheim besprochen. Vorgeschlagen wird der Einsatz von Hybrid-Anlagen, Photovoltaikanlagen sowie die energetische Sanierung bestehender Gebäude. Zielsetzung ist es, die städtischen Liegenschaften zunehmend mit regenerativen Energien zu versorgen und somit einen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten.
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Am Hang — 12 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 10.10.2026.
- Information zu den aktuellen Schülerzahlen und der Prognose der Schülerzahlen im Stadtteil Bergen-Enkheim10.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Raumsituation der Schule am Ried – vorhandene Raumkapazitäten nutzen und zusätzliche Räume sichern22.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Zukunftskonzept für den ehemaligen Lehrerparkplatz der Schule am Ried – Turnhalle, Schulräume und Grundschulstandort22.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Am Hang per E-MailStellungnahme des Magistrats
Im Stadtteil Bergen-Enkheim gibt es nach der Datenbank des Amtes für Bau und Immobilien 169 städtisch genutzte Liegenschaften. Die ABG FRANKFURT HOLDING (ABG) hat im Stadtgebiet Bergen-Enkheim zurzeit nur vereinzelte Wohngebäude und drei Bürgerhäuser. Die ABG hat die Wohngebäude im Bestand in den letzten Jahrzehnten bereits zu 70 % energetisch saniert. Die Heizungsanlagen sind auf einem aktuellen Stand. Sollten Heizungsanlagen erneuert werden müssen, werden im Stadtgebiet Bergen-Enkheim aufgrund der nicht anstehenden Fernwärmeversorgung durch den örtlichen Versorger, zukünftig Hybrid-Anlagen mit einem Anteil an erneuerbarer Energie eingesetzt. Das bestehende Bürgerhaus Volkshaus Enkheim hat bereits eine energetische Sanierung der Außenhülle erhalten. Die Nutzung von erneuerbaren Energien durch die Nutzung der Abwärme und Einsatz von zusätzlichen Photovoltaikanlagen sind bereits umgesetzt bzw. für die nächsten Jahre angedacht. Die Stadthalle Bergen wird in den nächsten Jahren ebenfalls - in Bezug auf die Nutzung der Abwärme - weiterentwickelt. Eine großflächige Photovoltaikanlage befindet sich bereits auf der Dachfläche. Die Nikolauskapelle steht unter Denkmalschutz. Die sichtbare Integration von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien wird daher hier nur sehr eingeschränkt möglich sein. Sollte ein Umbau der Versorgungsanlagen notwendig werden, wird hier auch der Einsatz von erneuerbaren Energien verfolgt. Im Neubaugebiet An der Leuchte wird die ABG wie üblich Wohngebäude in Passivhausbauweise errichten. Seit dem Jahr 2004 werden die Liegenschaften der Stadt Frankfurt am Main zunehmend mit Grünstrom versorgt. Seit dem Jahr 2008 stammen 50 % des Stroms für die städtischen Liegenschaften aus regenerativen Energiequellen und 50 % aus Kraft-Wärme-Kopplung. Seit dem Jahr 2026 stammt 100 % des Stroms aus regenerativen Energiequellen. Außerdem gibt es auf der Schule am Ried seit dem Jahr 2010 insgesamt vier Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 117 kWpeak. Eine weitere Anlage mit 107 kWpeak befindet sich dort kurz vor der Inbetriebnahme. Die städtisch genutzten Liegenschaften befinden sich im verdichteten innerstädtischen Raum. Hier kommt als erneuerbare Energie im Wesentlichen nur die Photovoltaik in Frage. Thermische Solaranlagen, Holzfeuerungsanlagen und Geothermieanlagen kommen bislang nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Nähere Informationen dazu findet man auf: https://energiemanagement.stadt-frankfurt.de/ unter Regenerative Energiequellen. Bei den Bestandsgebäuden setzt die ABG folgende erneuerbaren Energien in der Regel ein: Photovoltaikanlagen, Abwärme aus Lüftungsanlage und Wärmepumpen. Im Rahmen des Magistratsvortrags M 53 "Klimaneutralität auf städtischen Dächern" vom 21.03.2025 sollen die Dächer der städtischen Liegenschaften Zug um Zug saniert und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Die ABG hat die weiteren Entwicklungen in einem eigenständig aufgebauten Klimafahrplan zusammengefasst. Abstimmungen zum Klimafahrplan der Stadt Frankfurt am Main und dem Versorgungsunternehmen finden in regelmäßigen Abständen statt und sind in den Klimafahrplan der ABG bereits eingeflossen. Der Holzmodulneubau der Schule am Hang soll mit einer Photovoltaikanlage mit 177 kWpeak ausgestattet werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. April 2026 veröffentlichte der Magistrat diese Stellungnahme. Mit dieser Stellungnahme antwortet der Magistrat auf V 36 — Anfrage vom 16. Juni 2026.
Weitere Vorlagen in diesem Verfahren
- VBezugV 1333 — Erneuerbare Energien bei städtischen Gebäuden? · Anfrage
- VBezugV 52 — Solardächer auf städtischen Gebäuden im Nordend · Anfrage
- VBezugV 59 — Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden im Ortsbezirk 5 · Anfrage
- VBezugV 73 — Solardächer auf städtischen Gebäuden im Ortsbezirk 6 · Anfrage