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Kommunale Nah- und Fernwärmeplanung - Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10

Vorlagentyp: STMagistrat
94 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren
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Idee
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Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der kommunalen Nah- und Fernwärmeplanung im Ortsbezirk 10. Es wird erläutert, dass derzeit kein Fernwärmeanschluss besteht, jedoch mehrere Nahwärmenetze vorhanden sind. Die Stadt Frankfurt arbeitet an einer umfassenden Wärmeplanung, um die Wärmeversorgung nachhaltig zu gestalten und die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Stellungnahme des Magistrats

zu 1:

Ein Fernwärmeanschluss besteht im Gebiet des Ortsbezirks 10 nicht, jedoch mehrere Nahwärmenetze: im Bereich Wohnanlage Brandhöfchen, Jaspertstraße, Gederner Straße und der Straße Oberer Ornberg.

Für das Nahwärmenetz im Bereich Oberer Ornberg besteht Anschlusspotenzial auch für die Stadtteile Berkersheim und Preungesheim.

Nach Auswertung des Klimareferates sind im Ortsbezirk 10 zurzeit (Stand 1.1.2023) 30 Blockheizkraftwerke (BHKW) installiert.

zu 2 bis 5:

Aktuell erarbeitet die Stadt Frankfurt die Kommunale Wärmeplanung, die nach dem Hessischen Energiegesetz für Kommunen ab einer Größe von 20.000 Einwohnern verpflichtend ist. Die Mainova AG unterstützt die Stadt Frankfurt bei der Erarbeitung der Kommunalen Wärmeplanung mit ihrer Expertise.

Im Rahmen der Ämterbeteiligung in der Bauleitplanung werden vom Klimareferat auf Basis des jeweiligen Planungsstandes bei Bedarf Potenzialanalysen erstellt. Diese beinhalten in der Regel auch eine Abschätzung möglicher Wärmeversorgungsvarianten. Die Option einer Wärmeversorgung durch eine Heizzentrale mit Nahwärmenetz wird dabei mit untersucht.

Ergänzend dazu arbeitet Mainova an einem Fernwärme-Transformationsplan, in dem sowohl die Dekarbonisierung als auch der Ausbau des Netzes beschrieben wird. Der Fernwärme-Transformationsplan führt die Kundenbedarfe mit den mit aktuellen Wärmequellen in einer Gesamtplanung zusammen.

Mainova setzt bei der Erzeugung von Fernwärme auf drei Säulen der Fernwärmeversorgung. Zum einen wird die Wärme aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Dafür werden im Müllheizkraftwerk Nordweststadt und im Biomassekraftwerk Fechenheim bereits heute emissionsarm Strom und Wärme erzeugt. Ergänzend dazu sollen langfristig weitere Quellen wie Geo- oder Solarthermie integriert werden. Insbesondere für erneuerbare Energiequellen sind Wärmespeicher geplant.

Außerdem wird Abwärme aus Rechenzentren verstärkt für die Wärmeversorgung eingesetzt. Schon heute nutzt Mainova Abwärme aus Rechenzentren zu Heizzwecken. Diese kann entweder für Bestandsbauten, Neubauquartiere oder für die Einspeisung in das Fernwärmenetz verwendet werden.

Zudem wird auch weiterhin konventionelle Kraftwerkstechnik in der Kraft-Wärme-Kopplung benötigt. Dies soll langfristig mit erneuerbaren Brennstoffen erfolgen. Zu diesem Zweck wird das Heizkraftwerk West zunächst auf Erdgas und perspektivisch auf Wasserstoff umgestellt.

Hinsichtlich des Ausbaus der Fernwärme untersucht Mainova jedes potenzielle Gebiet für Fernwärme genau und es wird festgelegt, in welchem Zeitraum und mit welcher Priorität der Anschluss an das Fernwärmenetz erfolgen kann. Daher sollte der Fernwärme-Transformationsplan im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung berücksichtigt werden. Nach Fertigstellung des Fernwärme-Transformationsplans wird Mainova über die Ergebnisse informieren. Zum jetzigen Zeitpunkt sind nur Fernwärmeanschlüsse im Bestandsgebiet möglich.

Die Stadt Frankfurt unterstützt Objekteigentümer zum einen durch telefonische Beratung durch das Klimareferat, zum anderen durch ein ausführliches Beratungsangebot seitens des Energiepunkt-Energieberatungszentrum FrankfurtRheinMain e.V.

Die Beratung erfolgt hier nicht nur in Bezug auf die Wahl des Heizsystems, sondern umfasst die individuelle Besprechung sowie die Identifizierung energetischer Problemstellungen in Gebäuden oder Wohnungen. Dies umfasst auch die Beantwortung spezieller Fragestellungen zur individuellen Verbrauchsoptimierung, zu Einsparpotentialen und Heizkostenabrechnungen.

Kontakt unter: https://www.energiepunkt-frankfurt.de/

Spezifische Fragen zur Fernwärme werden direkt an die Mainova AG als Versorgungsunternehmen weitergeleitet. Ein erster unverbindlicher Verfügbarkeits-Check für Fernwärme befindet sich derzeit in Planung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Mai 2023OFOF 623/10Kommunale Nah- und Fernwärmeplanung - Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 6. Juni 2023OMOM 4041Kommunale Nah- und Fernwärmeplanung - Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10Direktanregung
  3. 15. April 2024Sie sind hier
    STST 713Kommunale Nah- und Fernwärmeplanung - Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10
    Stellungnahme
  4. 17. Juni 2024OFOF 854/10Abwärme von RechenzentrenOrtsbeiratsantrag · CDU
  5. 5. November 2024OMOM 6046Abwärme von RechenzentrenDirektanregung
  6. 7. März 2025Antwort des Magistrats · nach 94 WochenSTST 334Abwärme von RechenzentrenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

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