Kommunale Nah- und Fernwärmeplanung - Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 10 fordert den Magistrat auf, die kommunale Nah- und Fernwärmeplanung zu prüfen und zu berichten. Ziel ist es, die ökologischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten der Wärmeversorgung in den Stadtteilen zu evaluieren und die Umsetzung der Wärmewende voranzutreiben.
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Thema Stadtplanung verfolgenAnregung
Im Hinblick auf die anstehende Wärmewende im Gebäudebereich und die Novelle des GEG stellt sich die Frage nach ökologisch und kostenmäßig vertretbaren Heizmöglichkeiten.
Mit einem Primärenergiefaktor von 0,29 (Wert von der Mainova Homepage) bietet die Nah- und Fernwärme hierfür eine gute Grundlage. Dies erfordert eine fundierte kommunale Nah- und Fernwärmeplanung.
Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, zu folgenden Fragestellungen zu prüfen und zu berichten:
- Welche Gebiete sind im Ortsbezirk 10 bereits an das städtische Nah- und Fernwärmenetz bzw. an Blockheizkraftwerke angeschlossen?
- Welche Gebiete sind bereits in Planung?
- Bei welchen Gebieten ist es vor 2030 möglich, aber bisher noch nicht geplant?
- Ist es im Rahmen der kommunalen Fernwärmeplanung möglich, dezentrale Heizkraftwerke zur Versorgung von Gebieten im Ortsbezirk 10 zu errichten, wo es baulich bspw. aufgrund von zu weiten Entfernungen zu bestehenden Wärmeerzeugern sonst nicht möglich wäre?
- Wie unterstützt der Magistrat aktuell bzw. künftig Objekteigentümerinnen und Objekteigentümer mit Anschlussinteresse an das städtische Nah- und Fernwärmenetz, wenn deren Liegenschaft bereits an erschlossene Nah- und Fernwärmegebiete direkt angrenzt (s. Bericht in der Hessenschau vom 22.05.2023)?
Begründung
Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10 Im Hinblick auf die anstehende Wärmewende im Gebäudebereich und die Novelle des GEG stellt sich die Frage nach ökologisch und kostenmäßig vertretbaren Heizmöglichkeiten. Mit einem Primärenergiefaktor von 0,29 (Wert von der Mainova Homepage) bietet die Nah- und Fernwärme hierfür eine gute Grundlage. Dies erfordert eine fundierte kommunale Nah- und Fernwärmeplanung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Mai 2023OFOF 623/10Kommunale Nah- und Fernwärmeplanung - Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10Ortsbeiratsantrag · SPD
- 6. Juni 2023Sie sind hierOMOM 4041Kommunale Nah- und Fernwärmeplanung - Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10Direktanregung
- 15. April 2024STST 713Kommunale Nah- und Fernwärmeplanung - Perspektiven für die Stadtteile im Ortsbezirk 10Stellungnahme
- 17. Juni 2024OFOF 854/10Abwärme von RechenzentrenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 5. November 2024OMOM 6046Abwärme von RechenzentrenDirektanregung
- 7. März 2025Antwort des Magistrats · nach 94 WochenSTST 334Abwärme von RechenzentrenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme Aktenzeichen: 91-50