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Mülltrennung in Wohnsiedlungen ermöglichen

Vorlagentyp: STMagistrat
25 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat informiert über die Verantwortung der Grundstückseigentümer:innen für die Umsetzung der Mülltrennungsmaßnahmen und bietet Unterstützung über die FES GmbH an. Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Abfallwirtschaft in Frankfurt, um zur Zero Waste City zu werden.

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Vorab informiert der Magistrat darüber, dass die Verantwortung für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen, wie die Sicherstellung der praktischen Voraussetzungen für eine Mülltrennung oder das Informieren der Mieter:innen, bei den jeweiligen Grundstückseigentümer:innen liegen. Die Stadt Frankfurt sowie die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES GmbH) verfügen über keine direkten Handlungsmöglichkeiten, da die Organisation der Abfallbehälter den Grundstückseigentümer:innen obliegt. Die FES GmbH bietet eine umfassende Unterstützung in Form von einer Fachberatung sowie Serviceleistungen an. Wohnungsbaugesellschaften und Privateigentümer:innen können sich bei jeglichen Fragen zur Optimierung der Mülltonnenstandplätze an die Standplatzberatung der FES GmbH (standplatzberatung@fes-frankfurt.de) wenden. Darüber hinaus stellt die FES GmbH auf ihrer Website (https://www.fes-frankfurt.de/) für Bürger:innen sowie Grundstückseigentümer:innen verschiedene Informationen zur richtigen Mülltrennung sowie relevante Formulare bereit. Dazu gehört beispielsweise die Broschüre "Was kommt wo hinein? Abfall richtig trennen" Broschüre "Was kommt wo hinein? Abfall richtig trennen. Etwa alle sechs Monate organisiert die FES GmbH einen Austausch mit allen Wohnungsbaugesellschaften und Vertreter:innen der Stadt Frankfurt. In der Regel sind Mitarbeiter:innen des Umweltamtes, der Stabsstelle Sauberes Frankfurt und des Ordnungsamtes beteiligt. In diesem Rahmen werden etwaige Probleme sowie Anregungen der Wohnungsbaugesellschaften besprochen und Lösungsansätze diskutiert. Zur Erreichung des Ziels, eine Zero-Waste-City zu werden, wurde am 22.10.2025 eine stadtweite Werbekampagne gestartet. Auch die Wohnungsbaugesellschaften beteiligen sich daran, indem sie in ihren Beständen Informationsaushänge anbringen. Ein wichtiger Bestandteil der Kampagne ist die direkte Ansprache vor Ort, um den Bürger:innen die richtige Mülltrennung zu erläutern und praktische Tipps zu vermitteln. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass diese persönliche Ansprache aus Kapazitätsgründen nicht flächendeckend erfolgen kann. Ein weiterer wichtiger Baustein der Kampagne ist die Informationsplattform zerowasteffm.de. Sie bietet Hinweise zur Mülltrennung, informiert über städtische Initiativen und Angebote und ermöglicht die Teilnahme am sogenannten "Waste-Bewerb". In diesem interaktiven Online-Quiz mit 100 Fragen und 10 Leveln erwerben die Teilnehmenden spielerisch Kenntnisse darüber, wie Abfälle korrekt getrennt und bestmöglich vermieden werden können. Die Nassauische Heimstätte begrüßt das Vorhaben des Magistrats und unterstützt das Ziel, Frankfurt zur Zero Waste City zu entwickeln. In Wohnsiedlungen der NH, hier im Speziellen im Gallus, stehen ausreichend und klar gekennzeichnete Sammelbehälter für Bioabfall, Wertstoffe (Gelbe Tonne) und Altpapier zur Verfügung. Die NH prüft regelmäßig den Bedarf und passt die Ausstattung bei Neuaufstellung, Aufstockung oder Austausch der Tonnen entsprechend an. Eine funktionierenden Mülltrennung und Entsorgung ist der NH und auch vielen ihrer Mieter:innen sehr wichtig. Daher betont die NH, dass sie ihre Mieter:innen bereits seit jeher umfassend über die korrekte Trennung von Abfällen informiert. Zu den etablierten Maßnahmen zählen: Aushänge in den Hausfluren, Persönliche Anschreiben an die Bewohnerinnen und Bewohner, Aufdrucke und Hinweise direkt an den Sammelbehältern, sowie die persönliche Ansprache durch unseren Objektmanager vor Ort. Darüber hinaus wird jeder neue Kunde über die Mieter-App der NH gezielt und verständlich über das korrekte Mülltrennungsverfahren informiert. Durch diese vielfältigen Informationswege, auch in mehrsprachiger Form, stellt die NH sicher, dass alle Mieter:innen regelmäßig und verständlich über das Mülltrennungsverfahren informiert werden. Das Ziel ist es, die Akzeptanz und das Bewusstsein für nachhaltige Abfallwirtschaft kontinuierlich zu fördern. Zusätzlich wird die Befüllung der Tonnen regelmäßig durch ein externes Unternehmen kontrolliert, um die Einhaltung der Mülltrennungsregeln sicherzustellen und gegebenenfalls gezielt nachzusteuern. Die NH bringt sich gerne aktiv ein, um gemeinsam mit dem Ortsbeirat und den Bewohner:innen die Voraussetzungen für eine nachhaltige Abfallwirtschaft zu schaffen und das Zero Waste-Ziel zu erreichen. Auch die ABG Frankfurt Holding begrüßt das Ziel der Stadt Frankfurt, Zero Waste City werden. Die Müllplätze der ABG sind in der Regel mit allen notwendigen Tonnen ausgestattet. Zudem arbeitet die ABG darauf hin, durch gezielte Maßnahmen den Restmüllanteil zu verringern. In den Häusern wird gezielt durch Aushänge über richtige Mülltrennung hingewiesen, ebenso in der Mieterzeitschrift. Darüber hinaus erhalten Mieter:innen zusätzlich Informationsmaterial der FES. Die ABG arbeitet daran, Fehlbefüllungen zu verhindern. Dennoch kommt es an einigen Müllstandorten nach mehrfachen Sonderleerungen zum Abzug der Biotonnen und der Gelben Tonnen durch die FES. In diesen Fällen wird mit zeitlichem Abstand versucht, über die FES neue Tonnen zu ordern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 30. September 2025OFOF 1766/1Mülltrennung in Wohnsiedlungen ermöglichenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 21. Oktober 2025OMOM 7578Mülltrennung in Wohnsiedlungen ermöglichenDirektanregung
  3. 27. März 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 25 Wochen
    STST 631Mülltrennung in Wohnsiedlungen ermöglichen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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