Mülltrennung in Wohnsiedlungen ermöglichen
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, gemeinsam mit den Wohnungsbaugesellschaften die Mülltrennung in Wohnsiedlungen zu verbessern. Dies ist notwendig, um das Ziel einer Zero Waste City zu erreichen und die Bewohner über die korrekte Mülltrennung zu informieren. Es wird erwartet, dass durch bessere Informationen und mehr Behälter die Akzeptanz und die erfolgreiche Durchführung der Mülltrennung gesteigert werden.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, gemeinsam mit den Wohnungsbaugesellschaften sicherzustellen, dass
- in Wohnsiedlungen ausreichend Behälter für eine funktionierende Mülltrennung (Bio-Tonne, Gelbe Tonne, Altpapier) vorhanden sind;
- bei Neuaufstellung, Aufstockung oder Austausch von Tonnen die Bewohnerinnen und Bewohner klar und ansprechend über das Mülltrennungsverfahren informieret werden;
- neben Informationskampagnen insbesondere die praktischen Voraussetzungen für Mülltrennung geschaffen werden.
Begründung
Frankfurt hat das Ziel, Zero Waste City zu werden. Mülltrennung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür. In vielen Siedlungen fehlen jedoch die notwendigen Tonnen, sodass selbst motivierte Anwohnende keine Chance haben, richtig zu trennen. Wo Bio-Tonnen aufgestellt werden, landen die Abfälle oft wieder beim Restmüll, weil die Bewohnerinnen und Bewohner nicht informiert wurden. Information und Ausstattung müssen Hand in Hand gehen. Nur so entsteht Akzeptanz und die Chance, Mülltrennung dauerhaft erfolgreich umzusetzen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. September 2025OFOF 1766/1Mülltrennung in Wohnsiedlungen ermöglichenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 21. Oktober 2025Sie sind hierOMOM 7578Mülltrennung in Wohnsiedlungen ermöglichenDirektanregung
- 27. März 2026Antwort des Magistrats · nach 25 WochenSTST 631Mülltrennung in Wohnsiedlungen ermöglichenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme