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Zum U-Bahn-Bau Ginnheim: Welche Planungsmittel wurden schon ausgegeben?

Vorlagentyp: STMagistrat
20 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 08.05.2006, ST 620

Betreff:

Zum U-Bahn-Bau Ginnheim: Welche Planungsmittel wurden schon ausgegeben?

Zu Frage 1 :

Die Kosten der im Jahre 2001 für die Stadtbahnstrecke D, Teilabschnitte II und IV, erstellten Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) betragen 129.295,49 €.

Für die Sensitivitätsuntersuchung im Jahre 2004 wurden von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) 29.068,27 € aufgewendet.

Zu Frage 2 :

Zusätzlich zu den Kosten der unter Frage 1 bezeichneten Gutachten wurden für eine

Umweltverträglichkeitsprüfung 42.424,99 € (Davon 5.689,77 im Jahre 2006 gezahlt) und weitere 23.831,42 € für ein Schall- und Erschütterungsgutachten verausgabt.

Zu Frage 3 :

Die Kosten des Planfeststellungsverfahrens setzen sich zusammen aus den schon unter

Frage 2 erwähnten Kosten der Umweltverträglichkeitsprüfung und den Kosten für das

Schall- und Erschütterungsgutachten. Hinzu kommen weitere 18.459,08 € für das

Vektorisieren, Scannen und Vervielfältigen der Pläne.

Zu Frage 4:

Bei den in der Anfrage V 1670 aus dem Magistratsbericht B 832 vom 16.12.2005 zitierten Zahlen für die Stadtbahnstrecke D, TA II, handelt es sich nicht um die in den Haushaltsjahren 2003 – 2005 angefallenen Ausgaben.

Diese dem Magistratsbericht B 832 entnommenen Zahlen entsprechen den in den städtischen Haushalten für die Jahre 2003, 2004 und 2005 für dieses Projekt veranschlagten Planzahlen.

Tatsächlich wurden in den Jahren 2003 – 2005 folgende Ausgaben geleistet:

2003 102.619,86 €

2004 53.321,93 €

2005 58.547,61 €

Zusammen: 214.489,40 €

Neben den oben schon genannten Kosten für

das Planfeststellungsverfahren 18.459,08 €,

das Schall- u. Erschütterungsgutachten 23.831,42 €,

die anteiligen in den Jahren 2003 – 2005 für

die Umweltverträglichkeitsprüfung entstandenen

Kosten 36.735,22 €,

sind noch Ausgaben für die nachstehenden

Planungsleistungen entstanden:

Honorare für die AG Stadtbahnbauplanung 89.722,01 €

Geo-technische Beratung 21.931,76 €

Brandschutz 12.800,00 €

Vermessung 2.347,00 €

Vektorisierung, Digitalisierung, Scannen von Plänen 7.462,91 €

Leistungen des Liegenschaftsamtes 1.200,00 €

Insgesamt: 214.489,40 €

Da alle Ausgaben für Planungsleistungen gemacht wurden, die nicht zuwendungsfähig sind, geht die Gesamtausgabe zu Lasten der Stadt Frankfurt am Main.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Dezember 2005BB 832Liste von Baumaßnahmen nach dem GVFGMagistratsbericht
  2. 6. Februar 2006OFOF 1312/9Zum U-Bahn-Bau Ginnheim: Welche Planungsmittel wurden schon ausgeben?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 16. Februar 2006VV 1670Zum U-Bahn-Bau Ginnheim: Welche Planungsmittel wurden schon ausgeben?Anfrage
  4. 8. Mai 2006Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 Wochen
    STST 620Zum U-Bahn-Bau Ginnheim: Welche Planungsmittel wurden schon ausgegeben?
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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