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Perspektiven für Westhausen

Vorlagentyp: STMagistrat
19 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 27.04.2012, ST 607

Betreff: Perspektiven für Westhausen

  1. Wird die "Alte Bäckerei" in Zukunft für die Jugendarbeit in Westhausen genutzt und welches Konzept liegt dem zugrunde? Die "Alte Bäckerei" mit 119 qm (ein großer Raum im Erdgeschoss und ein Keller) ist ab dem 01.03.2012 für die Arbeit mit Kindern, Teenies und Jugendlichen in Westhausen von dem Verein Saz-Rock e.V. angemietet. Gemäß dem Beschluss des Jugendhilfeausschuss vom 20.06.2011 stehen befristet für zwei Jahre dem Verein Saz-Rock e.V. für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen in Hausen und Westhausen und der AWO für die Arbeit mit Teenies in Westhausen je 25.000,- € zur Verfügung. Entsprechende Angebote werden von beiden Trägern in der "Alten Bäckerei" aufgebaut. Für die Ausstattung der Räume haben die Träger einen einmaligen Zuschuss bekommen. Der Verein Saz-Rock e.V., der in Frankfurt-Hausen Träger einer offenen Jugendfreizeiteinrichtung ist, hat ein Konzept für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen in Westhausen vorgelegt. An zwei Nachmittagen soll es einen offenen Treff, Beratungsangebote und kulturell-kreative und - in Kooperation mit der AWO - erlebnispädagogische Aktivitäten geben. Die Angebote werden dem Bedarf der Zielgruppen entsprechend weiterentwickelt. Die AWO hat ein Konzept für die Teeniearbeit in Westhausen durch den AWO Teenie-Club Praunheim vorgelegt. An drei Nachmittagen sollen Hausaufgabenhilfe, Beratung, freizeitpädagogische Angebote und Medienarbeit stattfinden. Die aufsuchende Arbeit des AWO Jugendtreff Hausen wird weiterhin auch für Westhausen zuständig sein. Aktuell werden die Räume renoviert und eingerichtet, außerdem wird die Öffentlichkeitsarbeit vorbereitet. Von beiden Trägern ist geplant, mit den Angeboten Ende April/Anfang Mai 2012 zu beginnen. Ab 2014 wird die Evangelische Kirchengemeinde die Räume in der "Alten Bäckerei" mitnutzen, da dann (nach Fertigstellung des Neubaus in Hausen) das Gemeindezentrum in der Kollwitzstraße voraussichtlich abgerissen wird.
  2. Können die Räume auch von Stadtteilgruppen genutzt werden? Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Nutzung der Räume durch Stadtteilgruppen, allerdings muss dies kompatibel sein mit den Angeboten für Kinder, Teenies und Jugendliche und ab 2014 mit den Aktivitäten der Kirchengemeinde. Eine gleichzeitige Nutzung wird - bedingt durch die Größe der Räume - nicht für möglich gehalten.
  3. Wie kann mittelfristig die Nutzung der "Alten Bäckerei" für Stadtteilzwecke sicherge- stellt werden? Über die mittelfristige Nutzung der "Alten Bäckerei" kann zurzeit keine Aussage gemacht werden. Wie oben beschrieben ist das Angebot der beiden Träger an Kinder und Jugendliche zunächst auf zwei Jahre befristet, soll aber weiter vorgehalten werden, wenn sich entsprechender Bedarf herausstellt. Ab 2014 will die Evangelische Kirchengemeinde die Räume nutzen.
  4. Gibt es alternative Möglichkeiten, um für Initiativen, Vereine und Stadtteilgruppen ein angemessenes Raumangebot zu kostengünstigen Konditionen zur Verfügung zu stellen? Zur Frage 4 kann aktuell keine konkrete Aussage getroffen werden, da es keine Bestandserhebung über das möglicherweise vorhandene Raumangebot im Stadtteil Westhausen gibt. Es könnte geprüft werden, ob das Gemeindezentrum in der Kollwitzstraße 5 - 7 bis zu seiner Aufgabe für Initiativen usw. zur Verfügung steht.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 15. Dezember 2011OFOF 108/7Perspektiven für WesthausenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 17. Januar 2012VV 228Perspektiven für WesthausenAnfrage
  3. 27. April 2012Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 19 Wochen
    STST 607Perspektiven für Westhausen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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