RMV-Kurzstrecke Nordwestzentrum
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Stellungnahme des Magistrats vom 14.01.2013, ST 49
Betreff: RMV-Kurzstrecke Nordwestzentrum Das Tarifsystem des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) basiert auf Flächenzonen, die sich an den Grenzen der Gebietskörperschaften orientieren. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass innerhalb Frankfurts keine tariflichen Differenzierungen stattfinden, kann aber allerdings bei kürzeren Strecken oder an Zonengrenzen zu tariflichen Härten führen. Grundlage für die "Kurzstrecke" sind die im Aufsichtsrat des RMV verbindlich für alle Partner im RMV beschlossenen Tarifbestimmungen und ein dazugehörendes RMV-Regelwerk. Von der Regelung zur Kurzstrecke in Frankfurt, die mit 2.000 Metern und einer zusätzlichen Toleranz von 50 Metern berechnet wird, kann im Rahmen von Einzelfallbetrachtungen (im Fallbeispiel 2.300 Meter zwischen Endhaltestelle Ginnheim und Nordwestzentrum) nicht abgewichen werden, denn Entgegenkommen und Abweichung an einer Stelle führt an anderer Stelle wiederum zur Ungerechtigkeit. Vergleichbare knappe Überschreitungen bestehen praktisch überall im Stadtgebiet. Eine stärker entfernungsbasierte Tarifierung kann erst mit Einführung des elektronischen Fahrgeldmanagements beim RMV geschaffen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Oktober 2012OFOF 461/9RMV-Kurzstrecke NordwestzentrumOrtsbeiratsantrag · FREIE_WÄHLER
- 8. November 2012OMOM 1700RMV-Kurzstrecke NordwestzentrumDirektanregung
- 14. Januar 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 12 WochenSTST 49RMV-Kurzstrecke NordwestzentrumStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab