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Lademöglichkeiten für E-Autos im Ortsbezirk 5

Vorlagentyp: STMagistrat
16 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main plant, die Errichtung von E-Ladesäulen im öffentlichen Raum durch privatwirtschaftliche Betreiber zu fördern. Dies soll durch Gestattungsverträge und die Bereitstellung von Leitfäden und Bedarfsanalysen unterstützt werden. Ziel ist es, die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu verbessern und die Anzahl der Ladesäulen in der Stadt zu erhöhen.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Die Stadt Frankfurt am Main verfolgt das Konzept, dass Ladestationen im öffentlichen Straßenraum von privatwirtschaftlichen Betreibern bzw. Investoren zu errichten sind. Die Stadt selbst tritt nicht als Betreiber oder Anbieter von Ladeinfrastruktur (LIS) auf, analog zu den öffentlichen Tankstellen.

Interessierte LIS-Investoren ermitteln geeignete attraktive Standorte für Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum in eigener Verantwortung und stellen einen Antrag an die Stadt zur Nutzung dieser Fläche. Die Stadt überprüft die Gestattung unter Berücksichtigung des Baurechts, der Verkehrssicherheit und anderer Kriterien. Die Stadt darf durch das gewählte Open-Market-Modell vergaberechtlich nicht in die Auswahl der Standorte eingreifen.

Anfang November 2021 hat die Stadt Frankfurt am Main Gestattungsverträge für die Errichtung von zusätzlichen E-Ladesäulen frei gegeben. Rund 50 Lade-Standorte mit über 120 Ladepunkten können damit auf öffentlichen Verkehrsflächen errichtet werden. Die neuen Ladesäulen werden schwerpunktmäßig in der Kernstadt und den angrenzenden Stadtteilen stehen. Dazu gehört auch der Bereich des Ortsbezirks 5. Die Stadt geht davon aus, dass die gewerblichen Investoren zu Jahresbeginn 2022 die ersten Ladesäulen errichten werden, sofern es keine witterungsbedingten Verzögerungen oder Lieferengpässe bei Zulieferern oder Baufirmen gibt. Weitere Gestattungsverträge für Ladeinfrastruktur sollen im Jahr 2022 abgeschlossen werden.

Ende November 2021 lagen der Stadt Frankfurt am Main insgesamt 870 konkrete Standortanträge mit rund 2.400 Parkplätzen in Frankfurt am Main vor.

Um den Aufbau von Ladeinfrastruktur durch Investoren zu unterstützen, hat die Stadt Frankfurt am Main einen Leitfaden zum Handling in Frankfurt am Main erarbeitet (2019) und eine Potenzial-/ Bedarfsanalyse für Ladeinfrastruktur (Elektromobilitätskonzept, 2020) zur Verfügung gestellt. Die Bedarfsanalyse zeigt verschiedene Bedarfsszenarien für jeden Stadtteil auf. Aktuellere Daten liegen der Stadt nicht vor.

Informationen zu den öffentlich zugänglichen Ladestationen werden auf diversen Homepages veröffentlicht:

https://mainziel.de/verkehrsinfo?L=pkw: Übersicht von Stromtankstellen.

Plattformen Ladeinfrastruktur:

www.lemnet.org

www.goingelectric.de

www.e-tankstellen-finder.com

und andere mehr.

Bundesnetzagentur, Ladesäulenkarte:

"Öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge müssen technische Mindestanforderungen einhalten. Um die Einhaltung dieser Anforderungen gemäß der Ladesäulenverordnung (LSV) überprüfen zu können, sind die Betreiberinnen und Betreiber zur Anzeige ihrer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur bei der Bundesnetzagentur verpflichtet. Diese gemeldeten Ladepunkte werden auf der Ladesäulenkarte veröffentlicht."

Bundesnetzagentur - E-Mobilität

Land Hessen, Strom bewegt, https://www.strom-bewegt.de/lademap_hessen

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. November 2021OFOF 275/5Lademöglichkeiten für E-Autos im Ortsbezirk 5Ortsbeiratsantrag · LINKE.
  2. 26. November 2021OMOM 1211Lademöglichkeiten für E-Autos im Ortsbezirk 5Direktanregung
  3. 28. Februar 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 Wochen
    STST 452Lademöglichkeiten für E-Autos im Ortsbezirk 5
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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