Runder Tisch Allerheiligenviertel
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Stellungnahme des Magistrats vom 09.01.2017, ST 34
Betreff: Runder Tisch Allerheiligenviertel Der Ortsbeirat hat bereits einen Runden Tisch etabliert, an dem verschiedene Ämter mitarbeiten. Es ist Ziel der Stadt Frankfurt am Main, das Wohnen in der Innenstadt zu stärken und damit zur Belebung des Stadtzentrums beizutragen. Die Innenstadt soll als Wohnstandort aufgewertet und für viele Bevölkerungsschichten attraktiv gemacht werden. Es soll ein vielfältiges Wohnungsangebot geschaffen werden, das Voraussetzung für eine sozial ausgeglichene Bevölkerungsstruktur ist. Das Quartier ist jedoch bereits einem Umbruch unterworfen. Teilweise haben Eigentümer gewechselt und / oder Bauberatungsgespräche, mit dem Ziel einer Neubebauung, haben stattgefunden. Beides deutet auf Veränderungen wie Neu- und Umbauten oder Nutzungsänderungen der Liegenschaften hin. Aus diesem Grund wurde bereits eine Bauvoranfrage auf der Grundlage des geltenden Bebauungsplans genehmigt, die den gesamten Block Allerheiligenstraße, Breite Gasse und Lange Straße mit einem Mix aus Läden, Gastronomie und hohem Wohnanteil abdeckt. Begleitend soll mit einer Bebauungsplanänderung Planungsrecht für weitere Wohngebäude geschaffen werden. Das geltende Planungsrecht soll angepasst werden, um die Attraktivität des Allerheiligenviertels als Wohnstandort weiterentwickeln zu können. Für das Allerheiligenviertel ist der Bebauungsplan Nr. 546 Ä "Breite Gasse" in Bearbeitung. Der räumliche Geltungsbereich dieses Bebauungsplanes umfasst das Quartier zwischen der Lange Straße im Osten, der Battonstraße im Süden, der Kurt-Schumacher-Straße im Westen und der Zeil bzw. der Heiligkreuzgasse im Norden. Mit dem Bebauungsplan soll das Ziel verfolgt werden, den Anteil der Wohnnutzung im Plangebiet erheblich zu erhöhen. Er soll zugleich die vorhandene Wohnnutzung sichern und unerwünschte kerngebietstypische Nutzungen verhindern. Alle Ämter sind gerne bereit, je nach Thema weiterhin an dem vom Ortsbeirat bereits eingerichteten Runden Tisch "Allerheiligenviertel" mitzuwirken. Die Einrichtung eines weiteren Runden Tischs wird als nicht sinnvoll angesehen, da der bisherige Runde Tisch aus Sicht der Stadtverwaltung funktioniert. Im Übrigen entsprechen die Beleuchtungsanlagen im "Allerheiligenviertel" den geltenden Normen, Vorschriften und Richtlinien. Im Laufe der letzten Jahre wurden die Leuchtmittel in der Allerheiligenstraße, Klingerstraße, Stoltzestraße und Breite Gasse jedoch auf Wunsch des Ortsbeirats erneuert, was zur Verbesserung der Beleuchtungssituation und damit zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit beigetragen hat.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. September 2016OFOF 107/1Runder Tisch Allerheiligenviertel des OrdnungsdezernentenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 4. Oktober 2016OMOM 625Runder Tisch AllerheiligenviertelDirektanregung
- 9. Januar 2017Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 34Runder Tisch AllerheiligenviertelStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab