Schwanheim/Goldstein: Auwald und Wiese als Ausgleichsmaßnahmen - Erläuterung der Hintergründe
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Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats erläutert die Hintergründe zu den Ausgleichsmaßnahmen in Schwanheim/Goldstein im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens A66 Riederwaldtunnel. Es wird dargelegt, dass die ursprünglichen Aufforstungsflächen aufgrund wasserwirtschaftlicher Belange reduziert wurden und eine Nutzungsextensivierung für die Wiesenflächen vorgesehen ist.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenStellungnahme des Magistrats
Die Anfrage bezieht sich auf eine Maßnahme, die Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens A66 Riederwaldtunnel ist. Zuständig für Planfeststellungsverfahren ist das Regierungspräsidium Darmstadt. Der Magistrat hat der dortigen Oberen Naturschutzbehörde die Anfrage übersandt. Die Antwort lautet: "Die Fläche wurde von Hessen-Mobil ursprünglich in Gänze für die Kompensation eingebracht, um die benötigten Ersatzaufforstungen nachzuweisen. Da im Bereich der Fläche auch wasserwirtschaftliche Belange (vorhandene Brunnen und Hochwasserabfluss) zu berücksichtigten sind und für eine flächengleiche Aufforstung an Schwanheimer Ufer nur 1,7 ha benötigt wurden, wurden die geplanten Aufforstungsflächen in der Ausführungsplanung reduziert. Für die Wiesenflächen wurde eine Nutzungsextensivierung vorgesehen. Die Pläne und das Maßnahmenblatt waren Gegenstand der Anhörung für die Planänderung und wurden am 18. Dezember 2019 so planfestgestellt." Im Hinblick auf die zukünftige Pflege legt das planfestgestellte Maßnahmenblatt für die Maßnahme A11 folgendes fest: "Eine einjährige Fertigstellungspflege und eine zweijährige Entwicklungspflege entsprechend DIN 18 919 ist durchzuführen. Die dauerhafte Bestandspflege erfolgt in Abstimmung mit der zuständigen Forstverwaltung nach waldbaulichen Gesichtspunkten. Einschränkung der Nutzung auf zu extensivierenden Wiesenflächen."
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Januar 2020OFOF 1196/6Goldstein: Fläche für jungen Auwald am Mainufer vergrößernOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 21. Januar 2020OMOM 5688Goldstein: Fläche für jungen Auwald am Mainufer vergrößernDirektanregung
- 14. April 2020STST 713Goldstein: Fläche für jungen Auwald am Mainufer vergrößernStellungnahme
- 3. August 2020OFOF 1333/6Schwanheim/Goldstein: Auwald und Wiese als Ausgleichsmaßnahmen - Erläuterung der HintergründeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 3. August 2020OFOF 1332/6Schwanheim/Goldstein: Weg am Mainufer zwischen Autobahnbrücke und Schleuse durch Baumgruppen attraktiver machenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 18. August 2020VV 1718Schwanheim/Goldstein: Auwald und Wiese als Ausgleichsmaßnahmen - Erläuterung der HintergründeAnfrage
- 9. November 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 44 WochenSTST 1968Schwanheim/Goldstein: Auwald und Wiese als Ausgleichsmaßnahmen - Erläuterung der HintergründeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab