Smarte Stromzähler im Ortsbezirk 1
Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Einführung smarter Stromzähler im Ortsbezirk 1. Ziel ist es, den Stromverbrauch und die Einspeisung durch intelligente Messsysteme zu optimieren und die Integration erneuerbarer Energien zu fördern. Der Rollout dieser Systeme soll bis Ende 2032 erfolgen, wobei verschiedene Verbrauchskategorien berücksichtigt werden.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenStellungnahme des Magistrats
Intelligente Messsysteme (iMSys), sogenannte Smart Meter, ermöglichen eine exakte Kontrolle von Stromverbrauch und -einspeisung für Verbraucher sowie für Energieversorgungsunternehmen wie die Mainova AG und Netzbetreiber wie die Netzdienste Rhein-Main GmbH. So sollen Kundinnen und Kunden zukünftig von neuen variablen Tarifen profitieren können und erneuerbare Energien effizienter in das Stromnetz integriert werden.
Moderne Messsysteme (mMe) hingegen sind digitale Stromzähler, die eine detaillierte Verbrauchsdarstellung ermöglichen. Diese können jedoch nicht fernausgelesen werden. Über ein Smart-Meter-Gateway kann diese Funktion nachgerüstet werden.
Das 2023 in Kraft getretene Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende regelt den Smart Meter Rollout. Das Gesetz sieht einen Rollout bis Ende 2032 und eine schrittweise Einführung mit verbindlichen Einbauquoten dieser Messgeräte vor. Demnach müssen Verbraucher von 6.000 bis 100.000 kWh pro Jahr und Einspeiseanlagen ab 7 kW(p) bis 2032 mit den intelligenten Messsystemen ausgestattet werden. Alle Nutzerinnen und Nutzer von Stromzählern, die unter 6.000 kWh jährlich liegen, erhalten eine moderne Messeinrichtung.
Kundinnen und Kunden mit einem Verbrauch von weniger als 6.000 kWh pro Jahr, steht es frei, ab 2025 einen Smart Meter bei ihrem grundzuständigen Messstellenbetreiber zu bestellen. Die Fristen sowie Kosten für die Umrüstung auf ein Smart Meter sind im Messstellenbetriebsgesetz festgeschrieben.
Für Anschlussnutzerinnen und -nutzer im Netzgebiet der Netzdienste Rhein-Main GmbH, übernimmt die Mainova ServiceDienste GmbH (MSD), eine Tochtergesellschaft der Mainova AG, als grundzuständiger Messstellenbetreiber den Rollout für Smart Meter, beziehungsweise den Einbau der modernen Messeinrichtungen.
Seit 2020 stattet die MSD per agilem Rollout Verbraucher von 6.000 bis 100.000 kWh pro Jahr, beziehungsweise Erzeuger ab 7 kW(p) aus. Der Rollout erfolgt im Rahmen einer wirtschaftlich optimierten Rolloutplanung, die sich im Wesentlichen am Turnuswechsel der Messgeräte orientiert. Ein bezirksweiser Rollout ist daher nicht vorgesehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Mai 2024OFOF 1281/1Smarte Stromzähler im Ortsbezirk 1Ortsbeiratsantrag · CDU
- 28. Mai 2024VV 962Smarte Stromzähler im Ortsbezirk 1Anfrage
- 1. November 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 25 WochenSTST 1922Smarte Stromzähler im Ortsbezirk 1Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab