Einladung zu einem Runden Tisch
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Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 30.09.2019, ST 1911
Betreff: Einladung zu einem Runden Tisch Zu Punkt 1: Aus Sicht der Wirtschaftsförderung Frankfurt sind die bestehenden Strukturen zu sichern und die Revitalisierung von Leerständen anzustreben. Entwicklungspotenziale werden u. a. in der Nachverdichtung, beispielsweise durch die Zusammenlegung benachbarter Ladenlokale und punktuelle Weiterentwicklungen im räumlichen Kontext des Kernbereichs gesehen. Eine Überprüfung des Erscheinungsbildes (z. B. Fassadengestaltung, Werbeanlagen, Warenpräsentation und Ladenbau) erscheint ebenfalls sinnvoll. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt bietet ansässigen Gewerbetreibenden ebenso wie Gewerbevereinen und anderen Akteuren hierbei ihre Unterstützung an. Zu Punkt 2: Die Wirtschaftsförderung Frankfurt betrachtet Business Improvement Districts (BID) als innovativen Ansatz und vielversprechendes Instrument zur Aufwertung von Laden- und Geschäftsstraßen. Bei BID handelt es sich - vereinfacht - um eindeutig abgegrenzte Bereiche, üblicherweise Laden- und Geschäftsstraßen, in denen eigentümerorganisiert und -finanziert Maßnahmen umgesetzt werden, die der Steigerung der Attraktivität dienen. Grundlage hierfür ist in Hessen das Gesetz zur Stärkung von innerstädtischen Geschäftsquartieren (INGE). Mit der Aufwertung von Laden- und Geschäftsstraßen wird für mehrere Akteursgruppen häufig zeitgleich ein Mehrwert geschaffen: Besucher und Passanten werden durch die Steigerung der Attraktivität und zusätzlichen Marketingeinsatz in der Regel stärker als zuvor zum Besuch aktiviert. Inhaber von Ladengeschäften und Gastronomiebetrieben profitieren üblicherweise von einer besseren Wahrnehmung in der Stadt sowie von wachsenden Besucherfrequenzen. Immobilieneigentümer profitieren ebenfalls regelmäßig von langfristig stabilen bis steigenden Mietzinsen und Immobilienwerten als Folge von Umsatzsteigerungen aufseiten der Einzelhändler und Gastronomen. Beispiele hierfür finden sich u. a. in Hamburg. Eine weitere Handlungsempfehlung könnte in einer intensiven Kooperation mit Handel, Stadt, Ortsbeiräten und Immobilieneigentümer liegen. Hierbei ist auch eine enge Zusammenarbeit mit ansässigen Gewerbevereinen, Interessengemeinschaft und weitere Vertreter vor Ort sinnvoll. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt bietet hierbei ihre Unterstützung an. Zu Punkt 3: Bereits 2012 ist das Hessische Gesetz zur Neuregelung des Spielhallenrechtes (HessSpielhallenG) in Kraft getreten. Demnach darf eine Spielhalle nicht in einem baulichen Verbund mit einer oder mehreren Spielhallen stehen. Weiterhin muss zu der nächstgelegenen Spielhalle ein Mindestabstand von 300 Metern Luftlinie eingehalten werden. Eine separate bauplanungsrechtliche Ausschlussregelung für Spielhallen und Wettbüros im Bereich der Leipziger Straße ist gegenwärtig nicht vorgesehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Dezember 2018BB 404Einladung zu einem Runden Tisch mit den Bockenheimer Geschäftsleuten, den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern, der Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt sowie Vertreterinnen und Vertretern des Ortsbeirats zur Verbesserung der Geschäftsstruktur in dMagistratsbericht
- 16. Juni 2019OFOF 842/2Einladung zu einem Runden TischOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE., BFF, Piraten
- 17. Juni 2019VV 1317Einladung zu einem Runden TischAnfrage
- 30. September 2019Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 40 WochenSTST 1911Einladung zu einem Runden TischStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab