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Mehr Ladestationen für E-Autos im Ortsbezirk

Vorlagentyp: STMagistrat
38 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Ortsbezirk 8 von Frankfurt am Main. Es wird dargelegt, dass die Mainova AG bereits in den Ausbau investiert hat und weitere Pläne zur Errichtung von Schnellladesäulen verfolgt. Ziel ist es, die Elektromobilität in der Stadt zu fördern und die Zugänglichkeit zu verbessern.

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Stellungnahme des Magistrats

Zu 1) und 2): Es befinden sich momentan drei Ladestationen im Ortsbezirk 8. Zwei davon befinden sich im Nordwestzentrum, am Erich-Ollenhauer-Ring 8 und eine in der Olof-Palme-Straße 19. Direkt an den Ortsbezirk 8 angrenzend befinden sich weitere Ladestationen in Frankfurt-Praunheim (Heerstraße 149 und Heerstraße 66) und Oberursel (Krebsmühle 1). Verschiedene Anbieter stellen interaktive Stromtankstellen-Karten zur Verfügung. Mit der TankE-App der Mainova AG können etwa alle bereits bestehenden und öffentlich zugänglichen Ladesäulen von Mainova in Frankfurt sowie der TankE-Netzwerkpartner eingesehen werden. Die App kann unter https://www.mainova.de/de/loesungen/oeffentlich-laden heruntergeladen werden. Darüber hinaus bieten untenstehende Adressen ebenfalls eine gute Übersicht der Stromtankstellen in Frankfurt am Main, Deutschland und Europa: www.lemnet.org www.goingelectric.de www.e-tankstellen-finder.com Zu 3): Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main ist eine wichtige Voraussetzung für eine zügige Etablierung von Elektrofahrzeugen. Die Mainova AG ist auf dem Sektor E-Mobilität ein Vorreiter und investierte bereits 2010 in den Auf- und Ausbau einer frei zugänglichen Ladeinfrastruktur in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. Schon früh hat die Mainova AG innovative Konzepte umgesetzt und im Rahmen des bundesweit beachteten "Frankfurter Modells" einen Teil der Ladepunkte mit Parkscheinautomaten kombiniert. Insgesamt wurden so mittlerweile mehr als 300 Ladepunkte im Auftrag unterschiedlicher Kunden errichtet, darunter aktuell 38 öffentliche und halböffentliche Ladepunkte in Frankfurt. Die Stadt Frankfurt am Main errichtet und betreibt selbst keine Ladeinfrastruktur. Von Seiten der Energieversorger wie z.B. der Mainova AG gibt es allerdings Ausbaupläne. Vor diesem Hintergrund prüft die Mainova AG aktuell, inwieweit der Ausbau der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Bereich weiter wirtschaftlich umzusetzen ist und verfolgt hierfür ein bedarfsorientiertes E-Ladekonzept von 20 Schnellladesäulen an 12 Standorten im Frankfurter Stadtgebiet mit insgesamt 40 Schnellladepunkten. Ein konkreter Zeitplan kann hierbei allerdings nicht genannt werden, da die von der Mainova AG vorgeschlagenen Standorte noch geprüft werden. Die Mainova AG ist am weiteren Ausbau der E-Ladeinfrastruktur als Partner der Stadt Frankfurt weiterhin interessiert. Zu 4): Ladestationen im öffentlichen Straßenraum werden in Frankfurt am Main von privaten Unternehmen bzw. Investoren wie beispielsweise der Mainova AG errichtet. Die Auswahl der Standorte erfolgt anhand von Kriterien, wie etwa der Verkehrsfrequenz, da die Errichtung von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum eine erhebliche Investition darstellt. Das bedarfsorientierte E-Ladekonzept der Mainova AG berücksichtigt etwa folgende wichtigen Faktoren: - Einfache und schnelle Zugänglichkeit und hohe Frequentierung der Standorte. - Netzoptimierte Anbindung der Standorte. - Multi-User Nutzung (Taxi, ÖPNV, Privatnutzer, Pflegedienste etc.), welches eine gemeinschaftliche Nutzung unterschiedlicher Zielgruppen ermöglicht. Der von der Stadt entwickelte "Leitfaden zum Errichten von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum in Frankfurt am Main" (Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 07.11.2019, § 4835) ermöglicht das Aufstellen von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum im Rahmen eines "Open Market"-Modells. Die Stadt Frankfurt am Main darf aufgrund des Beihilferechts keinen Einfluss auf die Standortwahl nehmen. Das von der Stadt beauftragte "Elektromobilitätskonzept und Umsetzungsstrategie für die Stadt Frankfurt am Main" wurde im Januar 2020 von der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis genommen. Das Konzept enthält eine umfassende Bedarfsanalyse der Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main, die Investoren als Grundlage für Investitionsentscheidungen nutzen können.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Januar 2020OFOF 543/8Mehr Ladestationen für E-Autos im OrtsbezirkOrtsbeiratsantrag · BFF
  2. 28. Mai 2020VV 1642Mehr Ladestationen für E-Autos im OrtsbezirkAnfrage
  3. 19. Oktober 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 38 Wochen
    STST 1895Mehr Ladestationen für E-Autos im Ortsbezirk
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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