Schulische Crash-Kurse zur Verminderung von Unfallrisiken
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant, die Prävention von Verkehrsunfällen durch schulische Crash-Kurse zu verbessern. Diese Kurse sollen bereits im Jugendalter ansetzen, um das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen und Unfallrisiken zu minimieren. Ziel ist es, die bestehenden Angebote sichtbarer zu machen und die Gefahren im Straßenverkehr zu thematisieren.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenStellungnahme des Magistrats
Die Stadt Frankfurt nimmt die Prävention von Verkehrsunfällen durch den Einsatz diverser Maßnahmen sehr ernst und sieht eine große Notwendigkeit darin, bei Präventionsangeboten bereits im Jugendalter anzusetzen.
Das Stadtschulamt als Schulträger der Stadt Frankfurt am Main finanziert daher die Jugendverkehrsschule. Diese wird durch die Polizei Frankfurt organisiert.
Dort wurde außerdem ein Pilotprojekt zum Thema "Gefahrensensibilisierung von Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen vor Risiken im Straßenverkehr und auf dem Schulweg" entwickelt. Dieses Projekt beinhaltet z.B. das Thema "Ablenkung im Verkehr" und weist auf die Gefahren der Handynutzung während der Bewegung im Straßenverkehr hin. Das Projekt wurde bereits an vielen Schulen erfolgreich durchgeführt.
Von der städtischen Verkehrsgesellschaft VGF gibt es das Projekt "Achtung Bahn", was diese zum Thema Gefahrensensibilisierung im ÖPNV an Schulen ab Klasse 5 anbietet. Seit dem Schuljahr 2018/2019 ist die VGF auch Kooperationspartner der Polizei Frankfurt im oben beschriebenen Pilotprojekt.
Ganztagsangebote an weiterführenden Schulen werden vom Land Hessen über dessen Ganztagsschulprogramm finanziert. Freie Träger oder Fördervereine werden vom Magistrat beauftragt, Angebote umzusetzen. Grundlage ist die Richtlinie für ganztägig arbeitende Schulen in Hessen nach § 15 Hessisches Schulgesetz. Die Richtlinie sowie der dazugehörige Qualitätsrahmen legen die Rahmenbedingungen von ganztägig arbeitenden Schulen fest, aber halten die Möglichkeiten für inhaltliche Angebote im Ganztag weitestgehend offen. Schulen und Träger haben die Möglichkeit, Präventionsangebote in ihr Ganztagsprogramm aufzunehmen.
Der Magistrat empfiehlt, die bereits existierenden Angebote sichtbarer zu machen und auf die Implementierung neuer Programme vorerst zu verzichten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. August 2020KK 190Schulische Crash-Kurse zur Verminderung von UnfallrisikenKAV-Anregung
- 27. September 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 214 WochenSTST 1720Schulische Crash-Kurse zur Verminderung von UnfallrisikenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab