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Schulische Crash-Kurse zur Verminderung von Unfallrisiken

Vorlagentyp: K
214 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Anregung der KAV vom 18.08.2020, K 190

Betreff: Schulische Crash-Kurse zur Verminderung von Unfallrisiken Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 43. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 17.08.2020 wird die Stadtverordnetenversammlung gebeten, folgendes zu beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Crash Kurs Verkehrsunfallpräventionsprogramm in Frankfurter Schulen einzurichten. Sofern dies - z.B. als Teil eines Ganztagsschulprogramms - ohne Zustimmung des Hessischen Kultusministeriums möglich ist, soll dies sofort durchgeführt werden. Im anderen Fall soll der Magistrat zusammen mit dem Kultusministerium darauf hinwirken, dass die Maßnahme umgesetzt werden kann. "Crash Kurs NRW" ist das Verkehrsunfallpräventionsprogramm der Polizei in Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit Schulen in NRW, das sich speziell an Schülerinnen und Schüler ab den 10. und 11. Klassen in weiterführenden Schulen sowie Berufskollegs richtet. Ziel ist es, die Zahl von Verkehrsunfällen - vor allem solche mit beteiligten jungen Erwachsenen - nachhaltig zu senken.

Begründung: Mit dem Ziel, vorwiegend junge Menschen auf Unfallrisiken im Straßenverkehr hinzuweisen hat das Land Nordrhein-Westfalen das Präventionsprogramm "Crash Kurs NRW" ins Leben gerufen. Hier wird mit emotionalen Berichten von Betroffenen und eindringlichen Bildern aufgezeigt, dass Verkehrsunfälle nicht einfach passieren, sondern verursacht werden, weil von den Verkehrsteilnehmenden Regeln missachtet wurden. Damit sind sie vermeidbar. Es berichten beispielsweise Mitwirkende der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Notfallseelsorge sowie Notärztinnen und Notärzte, Polizistinnen und Polizisten als auch Unfallverursachende und Unfallopfer und deren Angehörige als Betroffene über die Ursachen sowie über die gravierenden Folgen. Damit sprechen sie aktiv die Gefühle an und regen das Vorstellungsvermögen der jugendlichen Zuhörerinnen und Zuhörer an. Direkt im Anschluss an einen Crash-Kurs wird in der Schule ausreichend Zeit für Gespräche eingeplant, um das, was gehört oder auch gesehen wurde, verarbeiten zu können. Die Veranstaltung soll emotional die Türen öffnen, um anschließend in der Schule nachbereitet zu werden. Die Materialien können Lehrerinnen und Lehrer nutzen, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aktiv Handlungsalternativen zu erarbeiten. Die Handhabung der Materialien wird in Kurzvideos erläutert. Wenn es ein solches Programm noch nicht in Hessen gibt, dann sollte es auf den Weg gebracht werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. August 2020Sie sind hier
    KK 190Schulische Crash-Kurse zur Verminderung von Unfallrisiken
    KAV-Anregung
  2. 27. September 2024Antwort des Magistrats · nach 214 WochenSTST 1720Schulische Crash-Kurse zur Verminderung von UnfallrisikenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

KAnregung der KAV

Ein Vorschlag der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Er wird in den zuständigen Ausschüssen behandelt und kann übernommen, abgelehnt oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen werden.

  1. 1KAV bringt Anregung ein
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3ggf. Prüfung durch den Magistrat

Frist: 3 Monate bei Überweisung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 41 · 21.09.2020
TO I, TOP 36
Erledigt
nicht auf TO Die Vorlage K 190 wird im vereinfachten Verfahren erledigt. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
AfDLinkeBFFFRAKTION
Sonstige:
Frankfurter (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen AfD und LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme)

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 41 · 28.09.2020
TO I, TOP 19
Erledigt
nicht auf TO Die Vorlage K 190 wird im vereinfachten Verfahren erledigt. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
AfDLinkeFRAKTIONBFF
Sonstige:
Frankfurter (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen AfD, LINKE. und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme)

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