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E-Ladesäulen für den Ortsbezirk 8

Vorlagentyp: STMagistrat
17 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in Frankfurt, um die Etablierung von Elektrofahrzeugen zu fördern. Die Mainova AG wird als Partner der Stadt Frankfurt genannt, die ein bedarfsorientiertes Konzept für die Errichtung von Ladesäulen verfolgt. Ziel ist es, die Lebensqualität in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet zu verbessern.

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Stellungnahme des Magistrats

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Frankfurt ist eine wichtige Voraussetzung für eine zügige Etablierung von Elektrofahrzeugen. Mehr Elektrofahrzeuge steigern die Wirtschaftlichkeit der Ladeinfrastruktur und mehr Ladeinfrastruktur steigert die Attraktivität für Elektrofahrzeuge. Beide Faktoren bedingen sich gegenseitig. Die Mainova AG ist als Partner der Stadt Frankfurt am Ausbau der E-Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum weiterhin stark interessiert und versteht sich hierbei als Lösungsanbieter um die Lebensqualität in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet stetig weiter zu verbessern. Als Unternehmen ist die Mainova AG dabei grundsätzlich dem wirtschaftlichen Handeln verpflichtet und verfolgt beim Ausbau öffentlicher Ladesäuleninfrastruktur ein bedarfsorientiertes E-Ladekonzept. Das bedeutet, dass ein potenzieller Standort für eine E-Ladesäule einen wirtschaftlichen Betrieb gewährleisten und die nachfolgend genannten Kriterien erfüllen muss, ehe der Bau der Ladesäule geplant werden kann: - Einfache und schnelle Zugänglichkeit, gute Sichtbarkeit und hohe Frequentierung des Standorts - Ausreichend verfügbare Netzleistung am Standort - Multi-User Nutzung (Taxi, ÖPNV, Privatnutzer, Pflegedienste etc.), welches eine gemeinschaftliche Nutzung unterschiedlicher Zielgruppen ermöglicht - Einhaltung von Lärmschutzanforderungen (Immissionsschutz / TA-Lärm) - Ausreichend Platz für Trafostation, Ladesäulen, dazugehörige Parkplätze inkl. Rammschutz, sowie geeignete Umgebungsfaktoren (z.B. Straßen, Gehwege, Bäume, Wurzeln, usw.) Bedingt durch diese Kriterien sowie der Verpflichtung zum wirtschaftlichen Handeln, baut und betreibt die Mainova AG derzeit Ladesäulen an stark frequentierten Standorten. Mit einem wachsenden und flächendeckenden Anteil an E-Fahrzeugen, steigt auch der Anteil potenziell wirtschaftlicher Standorte für Ladestationen in heute noch weniger frequentierten Quartieren. Das Straßenverkehrsamt berichtet hierzu, dass Ladestationen im öffentlichen Straßenraum in Frankfurt derzeit von privatwirtschaftlichen Betreibern bzw. Investoren zu errichten sind (Open-Market-Modell). Die Stadt Frankfurt agiert weder als Betreiber, noch als Anbieter von Ladeinfrastruktur (LIS). Aus diesem Grund ist eine Finanzierung von Ladeinfrastruktur durch die Stadt aktuell nicht vorgesehen. Auch gibt es seitens der Stadt kein festes Konzept, an welchen Standorten LIS umgesetzt werden soll. Anträge zur Errichtung von LIS durch private Anbieter werden von mehreren Ämtern hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit geprüft ehe ein Gestattungsvertrag erfolgt. Dabei wird darauf geachtet, dass nicht mehrere Anbieter in unmittelbarer Nähe zueinander ihre LIS aufstellen. Das Amt für Straßenbau und Erschließung berichtet von rund 1.000 vorliegenden Anträgen gewerblicher Anbieter zur Errichtung von E-Ladeinfrastruktur auf öffentlichen Flächen. Die Anträge befinden sich derzeit noch in der straßenrechtlichen und technischen Prüfung durch verschiedene Fachämter. Die gewünschten Standorte konzentrieren sich aktuell auf das erweiterte Innenstadtgebiet. Mit konkreten Anträgen auch für die übrigen Stadtteile, rechnet das Amt für Straßenbau und Erschließung ab Herbst 2021. Im Bereich des Ortsbezirkes 8, so das Amt für Straßenbau und Erschließung, wurde bisher ein Standort am U-/Busbahnhof Heddernheim (Heddernheimer Landstraße) positiv geprüft.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. Mai 2021OFOF 22/8E-Ladesäulen für den Ortsbezirk 8Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 10. Juni 2021VV 48E-Ladesäulen für den Ortsbezirk 8Anfrage
  3. 17. September 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 Wochen
    STST 1684E-Ladesäulen für den Ortsbezirk 8
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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