Elektromobilitätskonzept überarbeiten und optimieren
Zusammenfassung
Der Magistrat plant, das Elektromobilitätskonzept nicht zu überarbeiten, sondern die Umsetzung der bestehenden Maßnahmen voranzutreiben. Ziel ist es, die Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht auszubauen und den Zugang zur Elektromobilität durch Sharing-Konzepte zu erleichtern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenStellungnahme des Magistrats
Dem Magistrat ist bewusst, dass die Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main weiter bedarfsgerecht ausgebaut werden muss. Er verweist jedoch darauf, dass das Elektromobilitätskonzept und die darin enthaltenen Maßnahmen in ihrer Aktualität nicht überarbeitet werden müssen, sondern die konkrete Umsetzung der einzelnen Inhalte als Ziel verfolgt werden sollte.
a) Der Magistrat verweist darauf, dass das Elektromobilitätskonzept die Umsetzung der Maßnahmen nicht erst für 2030 plant, sondern die Maßnahmen bis dahin bedarfsgerecht umgesetzt werden sollen. Des Weiteren obliegt es aufgrund des praktizierten Open-Market-Modells der Stadt Frankfurt am Main weiterhin den Betreibern/Investoren von Ladeinfrastruktur Rücksprache mit den städtischen Ämtern zu einzelnen Standorten zu halten. Die Stadt selbst investiert nicht in Ladeinfrastruktur. Das Elektromobilitätskonzept hat als Orientierung daher drei verschiedene Bedarfsszenarien für Ladeinfrastruktur in jedem Stadtteil erstellt, um die Betreiber/Investoren bei ihrer Standortauswahl zu unterstützen. In diesem Zug kann der Magistrat verkünden, dass sich die Kommunikation zwischen Ämtern und Betreibern/Investoren als fruchtbar herausstellt. Der Stadt liegen Anträge im mittleren dreistelligen Bereich vor. Die ersten Gestattungsverträge sollen in den kommenden Wochen ausgestellt werden.
b) Der Aufbau von Ladeinfrastruktur erfolgt nicht innenstadtzentriert, sondern bedarfsorientiert.
c) Ladesäulenbetreiber und Energieversorger bieten bereits vereinzelt Sharing-Konzepte an, um Anwohnern von Quartieren mit einem derzeit fehlenden Angebot öffentlicher Ladesäulen schon jetzt den Zugang zur Elektromobilität zu ermöglichen. Ein lokaler Energieversorger, die Mainova AG, bietet beispielsweise das Sharing-Modell "Hop-On Sharing" an, um Parkfläche einzusparen und den Verkehr in Frankfurt nachhaltiger zu gestalten. Dieses Modell umfasst Komplettlösungen für Elektroautos, aber auch für Pedelecs und eLastenräder, inklusive Ladehubs sowie einer anwenderfreundlichen Buchungs-App. Das "Hop-On Sharing" ist elektrisch sowie multimodal und richtet sich immer an einen festen bzw. eingeschränkten Nutzerkreis (z.B. Anwohner eines Quartiers), der die anfallenden Kosten für den Sharing-Betrieb übernimmt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Mai 2021OFOF 7/14Elektromobilitätskonzept überarbeiten und optimierenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 7. Juni 2021OMOM 209Elektromobilitätskonzept überarbeiten und optimierenDirektanregung
- 17. September 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1636Elektromobilitätskonzept überarbeiten und optimierenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab