Stehen Taktreduzierungen beim ÖPNV in Preungesheim an?
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Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Frage nach Taktreduzierungen im ÖPNV in Preungesheim. Es wird erläutert, dass die Fahrgastkapazität der Straßenbahn höher ist und ein einheitlicher 10-Minuten-Takt für das neue Straßenbahnnetz geplant ist. Zudem wird auf die hohe Nachfrage und die Herausforderungen bei der Metrobuslinie M34 hingewiesen.
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Gravensteiner-Platz — 25 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.09.2026.
- Zusatzschilder „Schritttempo“ am GravensteinerPlatz15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Schrittgeschwindigkeit auf dem Gravensteiner-Platz umsetzen14.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Klimaangepasste Umgestaltung des Gravensteiner-Platzes11.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Gravensteiner-Platz per E-MailStellungnahme des Magistrats
Zu
- Die Fahrgastkapazität einer Straßenbahn ist aufgrund der größeren Fahrzeuglänge höher als die eines Busses. Ein wesentliches Merkmal des im lokalen Nahverkehrsplan (NVP) der Stadt Frankfurt am Main 2025+ enthaltenen neuen Straßenbahnnetzes ist ein einheitlicher 10-Minuten-Takt auf allen Straßenbahnlinien. Demzufolge ist auch auf der Ringstraßenbahnlinie ein durchgängiger 10-Minuten-Takt geplant - wie heute auch auf der Metrobuslinie M34 außerhalb der Spitzenzeiten und in den Schulferien. Der Betrieb der Metrobuslinie M34 ist bereits heute sehr anspruchsvoll. Einerseits befährt der Bus bei einer Fahrzeit von rund einer Stunde pro Richtung sehr unterschiedliche, teils sehr hoch ausgelastete Straßen. Andererseits besteht entlang der Linie eine sehr hohe Nachfrage. Deshalb wird die Linie fast vollständig mit Gelenkbussen und zu den Spitzenzeiten im dichten 7,5-Minuten-Takt betrieben. In den nächsten Jahren ist mit einer weiter steigenden Nachfrage zu rechnen. Eine weitere Taktverdichtung ist bei einer solch langen Linie aus Qualitätsgründen nicht sinnvoll. Bereits heute kommt es auf der Linie M34 häufig zu Pulkbildungen, das heißt zu einem Auflaufen von zwei Fahrzeugen und den entsprechenden Auswirkungen auf Pünktlichkeit und Beförderungsqualität. Die Vor- und Nachteile der Ringstraßenbahn werden in einer standardisierten Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) betrachtet. Nur wenn der volkswirtschaftliche Nutzen der Ringstraßenbahn gegenüber den Baukosten überwiegt, wird diese durch Bund und Land finanziell gefördert. In der NKU werden neben Bau- und Betriebskosten u. a. Reisezeiten im ÖPNV und mit dem Pkw sowie Umweltaspekte berücksichtigt und mit dem heutigen Zustand verglichen. Zu
- Die Ringstraßenbahn und die Linie 18 zum Gravensteiner-Platz sind zwei verschiedene Linien auf unterschiedlichen Linienführungen, die im Bereich der Friedberger Landstraße einen gemeinsamen Linienabschnitt besitzen. Der Takt der Linie 18 wird somit nicht von der Ringstraßenbahn beeinflusst.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. März 2023OFOF 535/10Stehen Taktreduzierungen beim ÖPNV in Preungesheim an?Ortsbeiratsantrag · CDU
- 21. März 2023OMOM 3729Stehen Taktreduzierungen beim ÖPNV in Preungesheim an?Direktanregung
- 31. Juli 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 1582Stehen Taktreduzierungen beim ÖPNV in Preungesheim an?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab