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Fernwärmenetz und Ausbaugebiete im Geoportal darstellen

Vorlagentyp: STMagistrat
24 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Mainova AG plant die Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes in Frankfurt und die Erarbeitung eines Transformationsplans, der die zukünftige Wärmeversorgung regeln soll. Ziel ist es, die Bürger:innen und Unternehmen über den Ausbau der Fernwärme zu informieren und Planungssicherheit zu bieten.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Die Mainova AG betreibt ein über 300 Kilometer langes Fernwärmenetz. Damit werden schon heute 25 Prozent des Frankfurter Wärmebedarfs abgedeckt. Die Mainova erarbeitet derzeit einen sogenannten "Transformationsplan", der festlegt, wie die Fernwärme dekarbonisiert werden kann und welche Stadtgebiete angeschlossen werden können. Die Erarbeitung dieses Plans erfolgt in enger Abstimmung mit dem Klimareferat. Die Verlegung neuer Fernwärmeleitungen ist aufgrund der bereits zahlreichen Leitungen im Boden (für Strom, Wasser, Abwasser, Gas, Internet) mit erheblichen Kosten verbunden. Der Ausbau von Fernwärme ist daher vor allem in Gebieten mit hohem Wärmebedarf und räumlicher Nähe zum bestehenden Wärmenetz wirtschaftlich. Die Anforderungen an diesen Transformationsplan sind sehr umfangreich und erhalten eine hohe Verbindlichkeit. Aus diesem Grund wird die Erstellung und anschließende Genehmigung des Plans durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bis in das erste Halbjahr 2024 dauern. Mainova bietet - neben weiteren Informationen rund um das Thema Fernwärme - einen Verfügbarkeitscheck für Fernwärme an: https://www.mainova.de/de/ihre-mainova/ueber-uns/waerme-stromversorgung/fernwaerme. Sollte Fernwärme nicht unmittelbar verfügbar sein, die Liegenschaft aber in einem potenziellen Ausbaugebiet liegen, werden dort Möglichkeiten zur Interessensbekundung geschaffen. Diese Seite wird mit fortschreitendem Planungsstand aktualisiert, spätestens mit Vorlage des Transformationsplans sollen Bürger:innen und Unternehmen weitgehende Planungssicherheit für den Fernwärmeausbau erhalten. Der Transformationsplan soll mit der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Frankfurt eng verzahnt werden. In diesem Kontext wird Mainova der Stadt in regelmäßigen Intervallen aktuelle Informationen zum Ausbau zur Verfügung stellen. Konkrete Aussagen zur Verfügbarkeit sollten direkt bei Mainova angefragt werden. Anwohner:innen können bei Fragen rund um die Fernwärme mit dem Team Wärmeanschluss der Mainova AG unter 069/21325100 Kontakt aufnehmen. Ergänzend bietet die Mainova Gesprächsangebote für Ortsbeiräte an. Eine parallele Darstellung aller Informationen zum bestehenden und geplanten Ausbau des Fernwärmenetzes im städtischen Geoportal ist vor diesem Hintergrund nicht sinnvoll. Es müsste sichergestellt werden, dass beide Informationsportale immer auf dem selben Stand sind und die selben Inhalte darstellen, ansonsten könnte es zu Fehlinformation und Verwirrung bei den Bürger:innen kommen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Februar 2023MM 20Fernwärmeausbau und -dekarbonisierung in städtischen LiegenschaftenMagistratsvortrag
  2. 12. April 2023OFOF 495/9Fernwärmenetz und Ausbaugebiete im Geoportal darstellenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 27. April 2023OMOM 3857Fernwärmenetz und Ausbaugebiete im Geoportal darstellenDirektanregung
  4. 31. Juli 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 24 Wochen
    STST 1570Fernwärmenetz und Ausbaugebiete im Geoportal darstellen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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