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Ausweitung des Social-Bus-Angebots auf weitere Stadtteile

Vorlagentyp: STMagistrat
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Ausweitung des Social-Bus-Angebots auf weitere Stadtteile wird als notwendig erachtet, um aufsuchende soziale Arbeit zu fördern. Der Magistrat sieht den Bedarf nach aufsuchenden Angeboten, insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen. Momentan sind jedoch aufgrund begrenzter Ressourcen keine Erweiterungen des Angebots möglich.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Der Ortsbeirat 6 empfiehlt in seiner Anregung die Ausweitung des Social Bus auf weitere westliche Stadtteile.

Der Magistrat weiß um die Wirksamkeit und das Potenzial einer aufsuchenden Sozialen Arbeit und sieht einen grundsätzlichen Bedarf nach aufsuchenden Angeboten. Dies gilt insbesondere in Stadtteilen und Stadtbezirken, die eine besondere sozialräumliche Distanz zu einem Sozialrathaus (SRH) aufweisen und in denen sich unterschiedliche soziale, infrastrukturelle und sozialräumliche Benachteiligungen überlagern.

Der Social Bus ist dabei als eine mögliche Ausgestaltung aufsuchender Arbeit innerhalb des Hilfesystems zu verstehen, sollte jedoch nicht als alleinige oder grundsätzlich vorzugswürdige Form aufsuchender Unterstützung betrachtet werden. Nicht zuletzt, weil Zugangsbarrieren nicht ausschließlich räumlicher Natur sind und damit nicht nur abhängig von Entfernungen. Sie sind auch mit den unterschiedlichen Bedarfen der Zielgruppen, ihren Problemlagen sowie den sozialräumlichen Bedingungen und Ressourcen verbunden, die jeweils andere Formen der Ansprache und Unterstützung erforderlich machen.

Derzeit wird das Fahrzeug des Zentrums für Weiterbildung gGmbH für den Social Bus im Rahmen einer Nutzungsvereinbarung genutzt. Entsprechend entsteht bei jedem Einsatz ein enormer logistischer und organisatorischer Aufwand: Abholung/Rückgabe an den vereinbarten Standort, Ein- und Ausladen der notwendigen Ausstattung. Bevor das Angebot des Social Bus auf weitere Stadtteile unter Beachtung eines angemessenen Ressourceneinsatzes ausgeweitet werden kann, ist die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs zwingend erforderlich. Derzeit befindet sich der Magistrat, hier das Jugend- und Sozialamt in einem Beschaffungsprozess. Gleichzeitig ist zu beachten, dass es weiterhin unterschiedliche und den Bedarfen der Menschen angepasste Angebote geben muss, dazu gehören verschiedenste Geh-Strukturen.

Aktuell kann aufgrund der begrenzten Ressourcen keine Ausweitung erfolgen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Juli 2026OFOF 103/6Frankfurter Westen: Ausweitung des Social Bus Angebots auf weitere StadtteileOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, Volt
  2. 11. August 2026OMOM 339Ausweitung des SocialBusAngebots auf weitere StadtteileDirektanregung
  3. 23. Oktober 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 Wochen
    STST 1562Ausweitung des Social-Bus-Angebots auf weitere Stadtteile
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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