Sperrmüll-Bußgelder kommunizieren
Zusammenfassung
In dieser Stellungnahme wird beschrieben, welche Maßnahmen zur Sensibilisierung hinsichtlich der erhöhten Sperrmüll-Bußgelder ergriffen wurden. Ziel ist es, die Bürger:innen über die Bußgelder zu informieren und ihr Bewusstsein für die Folgen ordnungswidrigen Verhaltens zu erhöhen. Durch verschiedene Kommunikationsmittel soll das Verhalten der Bürger:innen positiv beeinflusst werden.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenStellungnahme des Magistrats
Sowohl die Stabsstelle Sauberes Frankfurt als auch das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt haben seit Erhöhung der Bußgelder folgende Maßnahmen zur Sensibilisierung durchgeführt:
Stabsstelle Sauberes Frankfurt:
- "Die gelbe Karte"; hier sind in Visitenkartenform die aktuellen Bußgeldbeträge zu allen Formen der Ordnungswidrigkeiten im Kontext Stadtsauberkeit aufgeführt. Die gelbe Karte wird im Rahmen von Aktionen, Gremien- und Stadtteilsitzungen, Veranstaltungen etc. verteilt und kommuniziert. Warum ist die Karte gelb? Die gelbe Karte ist aus dem Fußball bekannt: sie macht deutlich, dass eine Regel verletzt wurde, setzt ein klares Signal und fordert dazu auf, das eigene Verhalten zu überdenken. Genau diese Analogie greift die Stabsstelle für das Thema Stadtsauberkeit auf. Die gelbe Karte informiert kompakt und verständlich darüber, welche Bußgelder beispielsweise bei unerlaubten Sperrmüllablagerungen oder weggeworfenen Zigarettenkippen drohen können. Dabei steht nicht die Sanktion im Vordergrund. Vielmehr soll die Karte Aufmerksamkeit schaffen, Wissen Vermitteln und für die Folgen des eigenen Handelns sensibilisieren
- Bußgeldplakate; für die Ordnungswidrigkeitentatbestände hält die Stabsstelle folgende Plakate in A3 Form vor;
- Sperrmüll
- Hundekot
- Kleinabfälle (Verpackungen, Essensreste etc.)
Zigarettenkippen
Diese können bei der Stabsstelle Sauberes Frankfurt zur Verteilung und Aushänge abgerufen werden; jedoch verteilt die Stabsstelle diese auch analog der gelben Karte pro aktiv.
- Sauberkeitsbotschafter:innen; die Sauberkeitsbotschafter:innen der Initiative cleanffm sensibilisieren in ihren Einsätzen im direkten Dialog über die Folgen ordnungswidrigem Handeln. Die Sauberkeitsbotschafter:innen führen im Jahr ca. 10.000 Gespräche.
Ordnungsamt:
- Flyer; mit entsprechender Information zu Bußgeldern wurden produziert und verteilt
- Plakate und Schilder; gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main wurden Plakate und Schilder zur Einführung der erhöhten Bußgelder im öffentlichen Raum angebracht.
- Informationsaktionen; z.B. im Rahmen der Sicherheitsmeile im Hauptbahnhof wurden die aktuellen Bußgelder kommuniziert und entsprechende Flyer verteilt.
- Infomobil der Stadtpolizei; das Sicherheitsmobil der Stadtpolizei ist regelhaft in den Stadtteilen eingesetzt und informiert dort im Rahmen von Bürger:innengesprächen über die Bußgelder
- Internet und Social Media; über die Microwebseite des Ordnungsamtes auf frankfurt.de und über den Social Media Kanal der Stadt Frankfurt am Main wurden entsprechende Informationen eingestellt und sich abrufbar.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Februar 2026OFOF 1884/1Sperrmüll-Bußgelder kommunizierenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 24. Februar 2026OMOM 8203Sperrmüll-Bußgelder kommunizierenDirektanregung
- 23. Oktober 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 37 WochenSTST 1559Sperrmüll-Bußgelder kommunizierenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab