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Baustellenkommunikation spürbar verbessern

Vorlagentyp: STMagistrat
0 Wochen bis zur Antwort

Zusammenfassung

Die Verbesserung der Baustellenkommunikation steht im Fokus des Magistrats. Ziel ist es, die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden frühzeitig und informativ über straßenverkehrsbezogene Maßnahmen zu informieren, um individuelle Belange zu berücksichtigen und Unannehmlichkeiten während der Bauzeit zu minimieren.

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Stellungnahme des Magistrats

Dem Magistrat ist bewusst, wie wichtig es ist, alle von einer Maßnahme Betroffenen umfassend zu informieren. Er ist daher bestrebt, sämtliche städtischen straßenverkehrsbezogenen Maßnahmen frühzeitig und informativ den betroffenen Anwohnenden und Gewerbetreibenden sowie den zuständigen Ortsbeiräten zu kommunizieren. Der Ortsbeirat wird in der Regel bei größeren städtischen straßenverkehrsbezogenen Maßnahmen bereits im Vorfeld gesondert informiert, beziehungsweise ist bereits durch Beschlussvorlagen eingebunden.

Generell legt der Magistrat großen Wert auf den persönlichen Austausch vor Ort. So treten beispielsweise Mitarbeitende des Amts für Straßenbau und Erschließung sowohl mit Bürgerinnen und Bürgern als auch mit Gewerbetreibenden bereits vor größeren Baumaßnahmen in Kontakt, um individuelle Belange zu erkennen. Diese Gespräche finden weit vor Baubeginn statt. Diese Kommunikation wird auch während der Baumaßnahme fortgeführt. Um Anliegen von Betroffenen und Interessierten aufnehmen und bearbeiten zu können, richtet der Magistrat bei eigenen Großbaustellen regelmäßig ein sogenanntes Baustelleninformationsmanagement ein.

Auch bei kleineren eigenen Straßenbaumaßnahmen informiert der Magistrat mittels Anwohnerinformationen (beispielsweise Flyern, die an alle betroffenen Haushalte verteilt werden) und Infotafeln an den eigentlichen Baustellen für gewöhnlich alle von der Baumaßnahme Betroffenen ausreichend und mit angemessener Vorlaufzeit. Die Information wird baubegleitend fortgeführt. Zudem nutzt der Magistrat zur Information über geplante und laufende straßenverkehrsbezogene Maßnahmen unterschiedliche Kanäle. Über den städtischen Pressenewsletter erhalten Frankfurter Medien (Tageszeitungen, Stadtteilanzeiger sowie TV- und Radiostationen) Informationen zu städtischen Baumaßnahmen. Auch die gegebenenfalls notwendigen Einschränkungen beziehungsweise Umleitungen für den Fuß- und Radverkehr sowie den motorisierten Verkehr werden entsprechend kommuniziert.

Um die zahlreichen Bauprojekte der unterschiedlichen Vorhabenträger - von privaten Bauunternehmen, Telekommunikations- und Energieversorgern über die Stadtentwässerung, das Stadtplanungsamt, das Grünflächenamt und Straßenbauamt unter anderem - möglichst effizient, zeit- und kostensparend zu koordinieren und Synergien zu nutzen, hat die Stadt bereits 2009 eine vorhabenträgerübergreifende Baustellenkoordinierung ins Leben gerufen. Konkret heißt das: Die Verkehrsexpertinnen Experten der Baustellenkoordination bewerten die verkehrlichen Auswirkungen von Baumaßnahmen im Vorfeld einer konkreten Antragstellung unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien in der zeitlich-räumlichen Gesamtschau. Dies dient dem Ziel, die Beeinträchtigungen im strategischen Grundstraßennetz so gering wie möglich zu halten, Verkehrsführungsänderungen und Umleitungen vorauszuplanen und dabei die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmer sicherzustellen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. Oktober 2026 veröffentlichte der Magistrat diese Stellungnahme. Mit dieser Stellungnahme antwortet der Magistrat auf OM 7903 — Direktanregung vom 13. Januar 2026.

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