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Rückhaltebecken durch Pflanzen als Versickerungsflächen stärken

Vorlagentyp: STMagistrat
52 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Verbesserung der Versickerungsfähigkeit von Rückhaltebecken durch Pflanzenbewuchs. Es wird festgestellt, dass der Aufwand zur Ermittlung der Bedingungen für eine nachhaltige Verbesserung zu hoch ist, weshalb die Umsetzung nicht weiterverfolgt wird.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Nach aktuellem Kenntnisstand kann Bewuchs von natürlich angelegten Becken, auch mit größeren Pflanzen, wie z. B. Schilf, die Versickerungsfähigkeit verbessern. Unter welchen Bedingungen dies tatsächlich nachhaltig funktioniert, ist eine komplexe Fragestellung, welche derzeit für die vorhandenen Becken und Mulden nicht ausreichend beantwortet werden kann. Dabei spielen viele Einflussgrößen eine Rolle, die zunächst sehr aufwendig zu ermitteln wären.

Das vom Ortsbeirat angesprochene Becken ist gem. Genehmigung nicht zur Versickerung vorgesehen. Es dient dem gedrosselten Abfluss in Richtung Kätcheslachweiher und damit der Rückhaltung von über den Drosselabfluss hinausgehenden Wassermengen. Aufgrund der Zeithorizonte für die Rückhaltung, ist das Volumen des Beckens entscheidend. Stärkerer Schilfbewuchs, so wie er sich zeitweise im besagten Becken östlich des Taubenzehnten bzw. des Kätcheslachweges einstellt, reduziert dieses Volumen. Für den genehmigungskonformen und sicheren Betrieb des Beckens ist der Nachweis, ob ein durch Bewuchs reduziertes Rückhaltevolumen vertretbar ist oder durch eine mögliche Versickerung im Bereich des Bewuchses ausgeglichen werden kann, notwendig. Ein entsprechender Nachweis bedarf umfangreicher Voruntersuchungen, ist sehr aufwendig und anschließend neu zu genehmigen.

Seitens der SEF wird das generelle Ansinnen Verdunstung und Versickerung befürwortet. In diesem Fall erscheinen jedoch der Aufwand bzw. die Kosten im Verhältnis zu dem Nutzen nicht verhältnismäßig, so dass die Umsetzung nicht weiterverfolgt wird. Sollten in diesem Bereich in späteren Jahren Umbaumaßnahmen erforderlich werden, wird der Aspekt beachtet.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Juni 2022OFOF 259/12Rückhaltebecken durch Pflanzen als Versickerungsflächen stärkenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 1. Juli 2022OMOM 2401Rückhaltebecken durch Pflanzen als Versickerungsflächen stärkenDirektanregung
  3. 14. Oktober 2022STST 2444Rückhaltebecken durch Pflanzen als Versickerungsflächen stärkenStellungnahme
  4. 16. Juni 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 52 Wochen
    STST 1346Rückhaltebecken durch Pflanzen als Versickerungsflächen stärken
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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